SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 23. Januar 2010
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD-Fraktion im Römer fordert parlamentarische Aufklärung über Umzug des Museum Giersch vom Museumsufer in die Innenstadt

+Renate Wolter-Brandecker

„Die kulturelle Nutzung der Villa des Museums Giersch wurde bei deren Erwerb im Grundbuch festgeschrieben, daran darf sich nichts ändern“, forderte Renate Wolter-Brandecker in einer Anfrage der SPD-Fraktion an den Magistrat.

Das private Museum Giersch möchte von seinem bisherigen Standort am Mainufer in einen Neorenaissance-Palast in der Innenstadt umziehen und die jetzige Villa vermieten. „Die Vorstellung von Senator Giersch, daraus einen repräsentativen
Firmensitz für ein Unternehmen zu machen, ist für die SPD-Fraktion völlig inakzeptabel“, erklärte Wolter-Brandecker, „weil die Villa damit zum Spekulationsobjekt und das Museumsufer abgewertet würde“. Bei dem Verkauf der der Villa an Carlo
Giersch im Jahr 1997 für 1,5 Millionen Mark sei im Grundbuch eine kulturelle Nutzung der Liegenschaft festgeschrieben worden, weil Giersch die Villa zu einem Museum ausbauen wollte.

In ihrer Anfrage an den Magistrat will die SPD-Fraktion Aufklärung darüber, ob der Magistrat beabsichtigt, diese Dienstbarkeit aufzuheben und eine nichtkulturelle Nutzung zuzulassen und
ob der Magistrat beabsichtigt, die Villa selbst für eine kulturelle Nutzung anzumieten. Die SPD-Fraktion will auch wissen, ob der Magistrat plant, die Villa zurückzukaufen und unter welchen
Bedingungen das möglich sei. Die SPD-Politikerin erklärte, „Verhandlungen über ein Rückkauf zu der damals vereinbarten Summe von 1, 5 Millionen Mark (rund 750.000 Euro) sind eine überlegenswerte Alternative, durch die die kulturelle Nutzung
festgeschrieben werden könnte.“

SPD Frankfurt am Main

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