SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 26. Januar 2010
Klaus Oesterling - Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Osthafenbebauung: Schwarz-Grün auf dem Rücksturz zu Martin Wentz – mehr als ein Jahrzehnt für die Stadtentwicklung verloren

Osthafenbebauung: Schwarz-Grün auf dem Rücksturz zu Martin Wentz – mehr als ein Jahrzehnt für die Stadtentwicklung verloren

„Mit ihren ‚neuen’ Vorschlägen zur Wohnbebauung des Osthafens befindet sich Schwarz-Grün auf dem Rücksturz zu Martin Wentz“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf den gemeinsamen
Auftritt von Boris Rhein und Olaf Cunitz zu diesem Thema. „Die Beerdigung der Pläne von Martin Wentz zur Bebauung des Osthafens war die erste gemeinsame Tat von Schwarz-Grün“, so Oesterling, „es freut uns natürlich, dass CDU und Grüne ihren Irrtum eingesehen haben. Aber es ist fatal, dass beide dazu mehr als ein Jahrzehnt gebraucht haben.“ Insbesondere seien
damit die Chancen vertan worden, durch Kündigung von Miet- und Pachtverträgen rechtzeitig die Weichen für eine Umwidmung der Flächen im Hafenbereichen zu schaffen.

Stattdessen seien in der Zwischenzeit Miet- und Pachtverträge zum Teil langfristig neu abgeschlossen worden. Erst vor kurzem habe der Geschäftsführer der Hafen-Gesellschaft öffentlich
angekündigt, an der Schmickstraße das Containerterminal um zwei weitere Portalkräne auszubauen. Angesichts der Lärmproblematik sei dies für Pläne, auf dem Osthafengelände Wohnungsbau anzusiedeln, absolut kontraproduktiv – und zwar für Jahrzehnte. „Offensichtlich wissen Rhein und Cunitz mal wieder nicht, was die eigenen Magistratsmitglieder gerade beschlossen haben“, kritisierte der SPD-Fraktionsvorsitzende das erneu-
te schwarz-grüne Entscheidungschaos.

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