SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 19. Februar 2010
Brigitte Enzmann, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD verärgert über Verschleppung der Bauarbeiten am Goethe-Gymnasium

+Brigitte Enzmann

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer hat den Magistrat aufgefordert, die Schulleitung des Goethe-Gymnasiums künftig zeitnah und transparent über die Abläufe der Bauarbeiten an der Schule zu informieren und die Sachverhalte richtig darzustellen. „Dass die Mehrkostenvorlage erst so spät dem Parlament zuging, ist nicht die Schuld der Stadtverordneten, sondern der verantwortlichen Dezernentin Ebeling“, stellte Brigitte Enzmann klar. Vorvergangene Woche erst hätte der Stadtverordnetenversammlung die Mehrkostenvorlage vorgelegen – die Bauar-beiten aber dauerten seit bereits fast drei Jahren und die Mehrkosten seien seit spätestens Herbst, teilweise sogar schon seit Januar 2009 bekannt gewesen.

Die Verzögerung der Sanierungsarbeiten sei auch deswegen so problematisch, weil gerade der naturwissenschaftliche Unterricht statt in Fachräumen mit Wasseranschluss in Containern naturgemäß nicht derselbe sei. Insbesondere potenziell abiturrelevanter Prüfungsstoff könne so nicht wie es eigentlich möglich sei vermittelt werden.

„Bereits im Herbst hat die Dezernentin den Fachausschuss über die Mehrkosten am Goethe-Gymnasium in Höhe von fünf Millionen Euro informiert und erst im Februar liegt uns die Mehr-kostenvorlage vor“, kritisierte die Bildungspolitikerin. Die Prozesse seien einfach zu langsam und offensichtlich nicht ausgereift. „Besonders ärgerlich aber ist die Verzögerung für die Schulgemeinde, die die Mehrkosten nicht zu verantworten hat und offensichtlich keinerlei Informationen über die Gründe des

Baustopps hatte“, sagte Enzmann. Die von der Bürgermeisterin versprochene bessere Kommunikation mit den Schulen und Transparenz der Vorgänge harrten offenbar nach wie vor der Umsetzung.

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