SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 21. Februar 2010
Dr. Renate Wolter-Brandecker, SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend:

Bahn lässt S-Bahnstation Ostend verkommen- Stadt muss dringend bei der Bahn AG intervenieren!

+Renate Wolter-Brandecker

„Nach der Wahlkampfaktion mit der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU), in der sie unter reger Betei-ligung der Medien persönlich zum Besen gegriffen hatte, um die S-Bahnstation Ostend zu säubern, ist hier offensichtlich nichts mehr passiert“, kritisierte die SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend, Dr. Renate Wolter-Brandecker bei der Veröffentlichung einer Anfrage an den Magistrat.

„Die Wände in der S-Bahn-Station Ostendstraße sind mit Graffiti und obszönen Sprüchen zugeschmiert, die Rolltreppen stehen häufig, Anwohner sind von diesem Zustand genervt und fordern in E-Mails und Briefen an die Politik dringend Abhilfe“, schilderte die SPD-Stadtverordnete die Situation um die S-Bahnstation Ostend. Täglich kämen weitere Graffiti dazu, die Uhren seien nicht mehr ablesbar. Unzumutbar sei es, dass die Kunden der S-Bahn permanent vor nicht funktionierenden Roll-treppen stünden und 100 Stufen überwinden müssten. Deshalb sei es vielen Anwohnern aus dem Ostend oder auch den Besuchern der Bildungszentrums Ostend unmöglich, die S-Bahn zu nutzen, da sie weder mit einem Kinderwagen noch mit dem Rollstuhl zu erreichen sei.

Renate Wolter-Brandecker erinnerte daran, dass die SPD-Fraktion seit Jahren einen Aufzug für diese S-Bahn-Station fordere, der allerdings aus Kostengründen immer abgelehnt worden sei. Sie kritisierte auch die Hinweise auf die Zugänge der S-Bahn-Station. Im Verlauf der letzten Jahre seien sie völlig verblasst. „Die Bahn hat die S-Bahnstation Ostend offenbar völlig vergessen und wird sie wohl erst wieder zur Eröffnung des neuen Sitzes der Europäischen Zentralbank herrichten“, befürchtet die Ostend-Stadtverordnete. Alle Erneuerungsmass-nahmen ihrer S-Bahnstationen in Frankfurt habe die Bahn grundsätzlich nur bis zur Konstablerwache ausgeführt, das Ostend war immer außen vor. „Die Ostend-Bewohner und alle anderen Kunden der Bahn sind nicht länger bereit so lange zu warten, sie wollen jetzt eine deutliche Verbesserung der Situation“, forderte die Ostend-Politikerin. Der Magistrat müsse sich bei Bahn AG dringend um den schrecklichen Zustand küm-mern, auch wenn keine Oberbürgermeister-Wahlen anstünden.

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