SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 26. Februar 2010
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Erklärung der Hazrat-Fatima-Gemeinde Schritt in die richtige Richtung, aber es bleiben Fragen, insbesondere nach dem Verhältnis zum iranischen Regime

Klaus Oesterling
+Klaus Oesterling

„Die Erklärung der Hazrat-Fatima-Gemeinde ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es bleiben noch offene Fragen.“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf die öffentliche Erklärung des
Sprechers der Hazrat-Fatima-Gemeinde, Ünal Kaymakci.

Die vorgetragenen Positionen seien insgesamt gesehen akzeptabel und stellten begrüßenswerte Klarstellungen dar. Allerdings vermisse die SPD ein Wort zum Verhältnis der Gemeinde zum gegenwärtigen iranischen Regime. Dabei gehe es nicht darum, die Gemeinde unter Generalverdacht zu stellen. Nachdem aber der zurückgetretene Imam Türkyilmaz sich in seiner Freitagspredigt
ausdrücklich auf Ayatollah Khomeini berufen
habe, der für die Tötung und Folterung unzähliger Menschen die Verantwortung trage, und dies offensichtlich unbeanstandet geblieben sei, sei die Frage nach dem Verhältnis zur iranischen
Führung legitim.

Oesterling bedauerte ausdrücklich, das aus der Vielzahl der islamischen Gemeinden in der Stadt keine Stellungnahmen zu hören gewesen seien. Umgekehrt sei durch das Schweigen deutlich geworden, dass der Sprecher der Hazrat-Fatima-
Gemeinde lediglich der Sprecher der Hazrat-Fatima-Gemeinde sei, nicht hingegen der Sprecher aller Muslime in Frankfurt.Dies sei zwar den mit der Sache Vertrauten schon vorher bekannt gewesen, in der Debatte der letzten zwei Jahre aber oft zu stark in den Hintergrund getreten.


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