SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 28. Februar 2010
Klaus Oesterling, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

FSV-Stadion: Die Oberbürgermeisterin muss erklären, wie sie zu Sportdezernent Frank steht

-Spott über Roth Luftnummer – Corts muss jetzt aus der Deckung kommen
Klaus Oesterling
+Klaus Oesterling

Die SPD-Fraktion im Römer wird den Streit um die Finanzierung des FSV-Stadions zum Thema der Stadtverordnetensitzung am nächsten Donnerstag machen. „Seit Tagen werden Sportdezernent Markus Frank öffentlich heftige Vorwürfe gemacht – die Oberbürgermeisterin schweigt dazu“, sagte der

Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling. „Wir Sozialdemokraten wollen von der Oberbürgermeisterin wissen, ob sie sich hinter ihren Sportdezernenten stellt oder die Kritik teilt“.

Schon jetzt habe sich die Oberbürgermeisterin blamiert. Hatte Roth doch beim Neujahrsempfang des FSV mit großer Geste bekannt gegeben, sie habe beim Hessischen Innenminister eine Vorabgenehmigung erreicht, damit mit dem Neubau der Tribüne bereits unmittelbar nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung über den Haushalt im März begonnen werden könne. Nun habe Roth eine Verfügung erlassen, wonach die beteiligten Ämter Sorge tragen sollen, dass mit dem Bau im Oktober (!) begonnen werden könne. „Da ist der Haushalt ohnehin genehmigt“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende dazu.

„Dazu bedarf es aber keiner Vorabgenehmigung. Petra Rothhat sich erneut als Babbel-OB erwiesen, deren Wort keinerlei Wert besitzt“.Kritisch äußerte sich Oesterling in diesem Zusammenhang zu der Rolle des früheren CDU-Vorsitzenden Udo Corts. „Wenn Corts andere Vorstellungen über den Umbau hat als Sportdezernent Frank, dann soll er aus der Deckung kommen und im Sportausschuss öffentlich seine Vorstellungen vortragen. Es ist jedenfalls ein schlechter Stil, in den Hinterzimmern Stimmung zu machen, ohne sich öffentlich dazu zu bekennen“.


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