SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 11. April 2010
Anna Latsch – Integrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Präventionsratsrat bestätigt kritische Haltung zum Entwurf des Integrationkonzeptes

+Anna Latsch

Nach Aussage der integrationspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Anna Latsch, sieht sich die Römer-SPD durch die Stellungnahme des Präventionsrates zum Entwurf des Integrationskonzepts in ihrer Kritik bestätigt, dass zahlreiche Probleme der Integrationspolitik in dem Entwurf von Integrationsdezernentin Eskandari-Grünberg nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

So teile die SPD-Fraktion die Auffassung des Präventionsrates, sagte Latsch, dass die verbindliche Teilnahme an Klassenfahrten und am Sportunterricht sichergestellt werden sollte. „Integration wird ja dadurch gefördert, dass man Chancen ergreift und nicht dadurch, dass man sie vermeidet.“

Auch in der Frage der Wohnungspolitik sieht sich die SPD an der Seite des Präventionsrates: „Wir haben in unserem Positionspapier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch in Zukunft auf eine ausgewogene Durchmischung der Wohnquartiere geachtet werden muss“, führte Latsch an.

Anderer Auffassung ist Anna Latsch allerdings in der Frage des Aufenthaltsstatus der Zuwanderer. „Es greift zu kurz, alleine den Migranten oder die Migrantin für seine oder ihre rechtliche Situation verantwortlich zu machen. Oft finden sich die zugewanderten Menschen hier in einem Rechtssystem wieder, in dem sie sich zuerst orientieren müssen. Für viele, vor allem beispielsweise für Flüchtlinge, entsteht dadurch der Eindruck, Objekt in diesem System und nicht handelndes Subjekt zu sein. Dieser Erfahrung sollte der Präventionsrat meiner Meinung stärker Rechnung tragen.“

SPD Frankfurt am Main

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