SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 16. April 2010
Rudi Baumgärtner – Stadtverordneter aus Ginnheim:

SPD fordert einen direkten Zugang zur geplanten S-Bahn-Station Ginnheim auch von der Ginnheimer Seite

+Rudi Baumgärtner

Ein westlicher Zugang zur geplanten S-Bahn-Station Ginnheim, damit Fahrgäste in die U-Bahn (U1) umsteigen können, wurde vom Magistrat geplant. „Der Zugang für die Ginnheimerinnen und Ginnheimer vom Osten hingegen fehlt“, kritisiert Rudi Baumgärtner, SPD-Stadtverordneter aus Ginnheim. In der Begründung zu dem Magistratsvortrag steht dazu, eine Verlängerung des Überführungsbauwerkes nach Südosten zur Erschließung (…) Ginnheims sei bei Bedarf auch nachträglich noch möglich. „Die S-Bahn-Station dient ja aber nicht nur dem Umsteigen“, so Baumgärtner. „Natürlich muss auch für die Anbindung des Stadtteils gesorgt werden. Während der Bundesgartenschau vor 20 Jahren war dies auch möglich.“

In ihrem Antrag fordern die Sozialdemokraten außerdem, auf die sogenannte Fußgängerfurt über die Rosa-Luxemburg-Straße zu verzichten und stattdessen eine Variante vorzuschlagen, die den barrierefreien Zugang ohne Querung der Hochleis-
tungsstraße ermöglicht. Auf einer Schnellstraße, wie der Rosa-Luxemburg-Straße rechne kein Autofahrer mit einem Fußgängerüberweg. Eilige Umsteigende auf dem Weg zum Anschlusszug könnten Rotlicht missachten. Damit wäre diese Lösung für Fahrgäste noch lebensgefährlicher als die Überwege in der Eschersheimer Landstraße.

„Die Beschlussvorlage des Magistrats ist eindeutig überarbeitungsbedürftig. Wir beantragen die Vorlage so lange zurück zu stellen, bis der Magistrat im Verkehrsausschuss alternative Planungen dargelegt hat, die unseren Einwänden und den Interessen der Ginnheimer Bevölkerung gerecht werden“, sagte Baumgärtner.

SPD Frankfurt am Main

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