SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 26. April 2010

Olympe de Gouges-Preis geht an Monika Hauser

Sie handelt, wo andere wegsehen“

Die SPD-Frauen des Bezirks Hessen-Süd und des Unterbezirks Frankfurt haben den 10. Olympe de Gouges-Preis an Monika Hauser, Gründerin der Hilfsorganisation Medica Mondiale und Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008, verliehen. Mit ihrem Engagement helfe sie Frauen, die in Krisenregionen schrecklichste sexualisierte Gewalt erfahren haben, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). „Ihrer Arbeit ist es zu verdanken, dass vielen traumatisierten Opfern von Sexualtaten unmittelbar geholfen werden konnte. Wichtig ist uns, dass Monika Hauser auch dort noch redet und handelt, wo andere schon lange schweigen und wegsehen. Dies passt genau zu der Tradition von Olympe de Gouges.“

Der Preis wurde am 25. April im Frankfurter Presseclub verliehen. Die Laudatio hielt Heidemarie Wieczorek-Zeul, ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Olympe de Gouges (1748-1793) war die erste Frauenrechtlerin der Aufklärung. Sie starb dafür während der Französischen Revolution. Die ASF zeichnet mit dem Olympe de Gouges-Ehrenpreis den Einsatz für die Freiheitsrechte von Frauen aus. Frühere Preisträgerinnen waren u.a. Edith Kleber, Vorstandsmitglied der Frankfurter Tafel, und Serap Cileli, türkischstämmige Frauenrechtlerin und Schriftstellerin.

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