SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 06. Mai 2010
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Sozial- und Kulturpolitikerin der SPD-Fraktion im Römer:

Integratives Ferienfreizeitprogramm in Frankfurt -Erweitertes Angebot für blinde und sehbehinderte Kinder schaffen!

+Renate Wolter-Brandecker

Das neue Freizeitprogramm für die Sommer- und Herbstferien 2010 liegt seit dieser Woche vor und bietet nicht ausreichend Angebote für Kinder mit Behinderungen. „Dass es auch integrative Angebote für Kinder mit Behinderungen geben muss, ist längst überfällig, erklärte die der SPD-Stadtverordnete Renate Wolter-Brandecker.

„Eltern nicht behinderter Kinder melden nur selten ihre Kinder für die integrativen Freizeitangebote an“, so Wolter-Brandecker. Zwar ginge man häufig gemeinsam in Kindergarten und Schule, die Freizeitangebote seien jedoch häufig strikt getrennt. Der Blinden- und Sehbehindertenbund habe daher gefordert, diese Trennung endlich zu überwinden und ein gemeinsames Ferienprogramm zu gestalten. Sehbehinderte Kinder könnten sehr
wohl die meisten Angebote des Ferienkarussells problemlos wahrnehmen. Bei allen Betätigungsfeldern mit Musik, Kochen oder dem Umgang mit Tieren ist eine Integration blinder oder sehbehinderter Kinder in bestehende Angebote sehr gut denkbar. Zwar seien dazu besondere Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforderlich, das sei jedoch leicht lösbar.
„Im Rahmen der Ferienspiele könnten so alle Kinder, die sich in anderen Lebensbereichen kaum begegnen, gemeinsame Erfahrungen machen und voneinander profitieren“, fordert die Sozialpolitikerin. In einem Antrag an den Magistrat möchte die SPD-Fraktion Informationen darüber, welche Rahmenbedingungen geändert werden müssten, damit Kinder mit und ohne Sehbehinderungen ihre Ferienfeizeiten gemeinsam gestalten können und wieweit dieser integrative Ansatz bisher schon erfüllt wird.

SPD Frankfurt am Main

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