SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 15. Mai 2010
Rita Streb-Hesse – Stadtverordnete der SPD-Fraktion im Römer:

Hochbahnsteige bei der U5: Sikorski ist seit Monaten im Zeitverzug

Entscheidungsunfähigkeit von Schwarz-Grün verzögert Verlängerung der U5 zum Frankfurter Berg nunmehr bereits um eine ganze Wahlperiode
+Rita Streb-Hesse

„Die Entscheidungsunfähigkeit von Schwarz-Grün verzögert die Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 zum Frankfurter Berg nunmehr bereits um eine ganze Wahlperiode“. Mit diesen Worten kommentierte die SPD-Stadtverordnete Rita Streb-Hesse die
fortdauernde Unfähigkeit des Magistrates, für die umstrittene Frage der Bahnsteige der U5 im Nordend eine Lösung zu präsentieren. Verkehrsdezernent Sikorski hatte im September vergangenen Jahres angekündigt, bis zum Dezember eine endgültige Lösung zu präsentieren. Auf die ironische Frage der SPD, welches Jahr gemeint sei, hatte Sikorski geantwortet: „2009“. Der angekündigte Termin im Dezember war aber ebenso verstrichen wie die dann angekündigten Termine Januar, Februar, März und April. Die Vorlage sei im Geschäftsgang.

„Jetzt wissen wir wenigstens, wie lange der Geschäftsgang bei diesem Magistrat dauert“, so Streb-Hesse. „Im Grunde genommen haben wir den gleichen Stand wie vor fünf Jahren, denn die Stadtverordnetenversammlung hat bereits vor fünf Jahren beschlossen, dass die U5 weiterhin zum Hauptbahnhof durchgeführt wird, was den Bau von Hochbahnsteigen bedingt“. Von dieser Grundsatzentscheidung hänge aber auch die Verlängerung der U5 zum Frankfurter Berg ab. Wegen der Entscheidungsunfähigkeit von Schwarz-Grün habe sich der Baubeginn nunmehr bereits um eine volle Wahlperiode verzögert. Die Bürger in den Neubaugebieten am Frankfurter Berg müssten deshalb noch Jahre auf die versprochene ÖPNV-Erschließung warten, kritisierte Streb-Hesse.

SPD Frankfurt am Main

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