SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 26. Mai 2010
Ursula Busch, Stadtverordnete der SPD-Fraktion im Römer:

Überschuldung frühzeitig verhindern – Projekt MoKi für Frankfurt prüfen!

+Ursula Busch

Ursula Busch, Stadtverordnete und Sozialpolitikerin der SPD-Fraktion im Römer, fordert die Prüfung des aus Nordrhein-Westfalen bekannten und von den Vereinten Nationen ausgezeichnete Projekt „MoKi – Money & Kids“ für
Frankfurt am Main. MoKi soll an Grundschulen umgesetzt werden und Kindern den Umgang mit Geld beibringen.

„Überschuldung ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem, das inzwischen in immer jüngeren Jahren beginnt“, weiß Ursula Busch. Schuldner- und Insolvenzberatungen in Frankfurt
wiesen seit einiger Zeit auf diese dramatische Entwicklung hin. Zur Folge habe dies, dass die Schuldenspirale eher beginne und die Wahrscheinlichkeit, sich aus dieser zu befreien, entsprechend sinke. „Um später verantwortliche Konsum- und Finanzentscheidungen treffen zu können, muss der richtige Umgang mit Geld schon im Kindesalter geübt werden“, so Busch.

Als wichtigste Inhalte des Projektes „MoKi“ nennt der SPD-Antrag, den Kreislauf des Geldes zu erforschen, die Fallen von Werbung zu entlarven und den Konsumzwang zu hinterfragen. Das schließe den praktischen Einsatz der Kinder als „Spardetektive“ im eigenen Haushalt oder als „Preisdetektive“ im Supermarkt ein, erläutert Busch. „Rollenspiele, Exkursionen, das Basteln von Schatzkisten oder Taschengeldplanern und das Stempeln eigenen Geldes runden die spielerischen Lerneinheiten ab.“

Busch weist zudem darauf hin, dass die Überschuldung von jungen Erwerbstätigen nicht zuletzt ein gesamtgesellschaftliches Problem darstelle, da es zu immensen Folgekosten für die
Allgemeinheit führen könne. Eine Privatinsolvenz habe in allen Lebensbereichen – der Gesundheit, dem Arbeitsplatz und nicht zuletzt im privaten Umfeld – negative Konsequenzen.

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