SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 10. Juni 2010
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD-Fraktion fordert klare Aussagen zum geplanten Neubau für das Museum der Weltkulturen

+Renate Wolter-Brandecker

„Offensichtlich weiß im Magistrat keiner Bescheid, ob und wann der Neubau für das Museum der Weltkulturen tatsächlich verwirklicht wird. Die Plan- und Kopflosigkeit des Magistrats schadet der Kultur in Frankfurt am Main“, kritisierte Renate Wolter-Brandecker.

Mit dem Statement die Oberbürgermeisterin in einer Diskussion in der IHK, der Neubau des Museums der Weltkulturen sei „in überschaubarer Zeit nicht realisieren“ und nach der halbherzigen Antwort des Kulturdezernenten, alles sei im Zeitplan, wird wieder einmal die Unfähigkeit des Magistrats aufgezeigt, Entscheidungen zu treffen und auch durchzuhalten. Die SPD-Kulturpolitikerin erinnerte an das monatelange Gezerre der rot-grünen Koalition über den richtigen Standort. Erst nach dem Zugeständnis der CDU, im Osthafen einen Hafenpark zu errichten, hatten sich die Grünen zu dem von der SPD von Anfang an vorgeschlagenen Standort am bestehenden Museumsbau überreden lassen.

„Offensichtlich wird die CDU wieder einmal von den Grünen vorgeführt, denn den Grünen war es gelungen, „ihren“ Osthafenpark im Haushalt wasserfest abzusichern, während die Erweiterung des Museums der Weltkulturen wieder in der Luft
hängt“, stellte die SPD- Stadtverordnete fest.

Es sei erschreckend, „dass im Magistrat offensichtlich niemand weiß, was der andere sagt oder tut“, kritisierte die SPD-Politikerin bei der Veröffentlichung einer Anfrage ihrer Fraktion
an den Magistrat. Völlig unverständlich sei zudem, dass noch im März während der Haushaltsberatungen die Bedeutung des Projektes herausgestellt worden sei, nun aber die Chefin des Magistrats das Gegenteil betone. „Da will sich schwarz-grün
wieder einmal über die Kommunalwahl mogeln, um dann später den Offenbarungseid zur wirklichen Finanzlage leisten zu müssen“ stellte Renate Wolter- Brandecker fest. Das Hin und her
über den Erweiterungsbau sei auch ein Affront gegen die neue Leiterin des Museums. Ebenso sei fraglich, ob mit der nun vom Kulturdezernenten angekündigten erheblichen Reduzierung des
Raumangebotes von 7500 auf 6000 Quadratmeter das ursprüngliche Konzept noch machbar sei.

SPD Frankfurt am Main

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