SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 11. Juni 2010
Brigitte Enzmann, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD bedauert Schließung der sechs Vorschulklassen

+Grigitte Enzmann

Mit Bedauern hat die SPD-Fraktion im Römer auf die Ankündigung des Staatlichen Schulamts reagiert, zum kommenden Schuljahr sechs Vorklassen schließen zu wollen. „Die Vorklassen waren ein nützlicher Weg, schulpflichtige aber nicht schulreife Kinder in kleinen Gruppen auf die erste Klasse vorzubereiten“, sagte die bildungspolitische
Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Brigitte Enzmann.

„Ich kann nur davor warnen, die Vorklassen gegen die Einführung des flexiblen Schulanfangs auszuspielen“, betonte die Bildungspolitikerin. Der „Flexible Schulanfang“ benötige angemessene Rahmenbedingungen, angefangen bei baulichen Gegebenheiten des Schulgebäudes, weil z.B. Gruppenräume benötigt würden, bis hin zur Personal-und Materialausstattung. Diese Voraussetzungen seien bisher nicht in allen Schulen gegeben.

Die Ersatzangebote für geschlossene Vorklassen, die das Staatliche Schulamt angekündigt habe, bedeuteten nun weitere Anfahrtswege für die betroffenen Familien und demzufolge Schwierigkeiten für die Eltern, ihre Kinder an die dann zuständige Schule zu bringen. In Bockenheim werde beispielsweise die Vorklasse an der Bonifatiusschule geschlossen und die Kinder an die Franckeschule verwiesen. „Das kann, wenn man sich die Schulbezirksgrenzen ansieht, einen Schulweg von dreieinhalb Kilometern für sechsjährige Kinder bedeuten“, warnte Enzmann.

Ein überschaubares, dezentrales Angebot vor Ort werde den Kindern und ihren Familien gerechter und sei deshalb vorzuziehen.

SPD Frankfurt am Main

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