SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 24. Juni 2010
Anna Latsch, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer:

RMV- Fahrpreiserhöhung unsozial und unangemessen

+Anna Latsch

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer bezeichnete die angekündigte durchschnittliche Fahrpreiserhöhung des RMV zum 12. Dezember 2010 als unsozial und nicht verständlich. „Nach wie vor ist es so, dass der RMV im bundesweiten Vergleich viel zu teuer ist. Wir haben das schon mehrfach kritisiert“, sagte Latsch.

„Wir erwarten vom RMV, dass endlich ernsthaft über Preissenkungen nachgedacht wird, statt jetzt Preiserhöhungen noch mit einer vergleichsweise niedrigen Preissteigerungsrate zu recht-fertigen. Das ist das falsche Signal angesichts der Diskussion um zunehmende Armut und eine schrumpfenden Mittelschicht in diesem Land“, ärgerte sich Latsch. „Wir fordern den RMV auf, seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden.“
Vor allem im Vergleich mit anderen westdeutschen Ballungsgebieten mit vergleichbaren Lebenshaltungskosten wie Stuttgart oder München nehme der RMV eine unrühmliche Spitzenposi-tion ein. „Diese hohen Fahrpreise gehen zudem nicht mit ent-sprechender Qualitätssteigerungen einher, sondern mit mangelnder Pünktlichkeit und desolaten Zuständen vieler Bahnhöfe“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Statt erneut zu erhöhen sei es Zeit für attraktive Fahrpreise, die vor allem für Familien und Jugendliche akzeptabel seien. Im Plenum habe die Koalition das Thema in Form des Antrags NR 1882 ebenfalls angemeldet und werde hoffentlich im Interesse der Frankfurterinnen und Frankfurter argumentieren.

SPD Frankfurt am Main

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