SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 15. Juli 2010
Anna Latsch, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer

SPD fordert Roth zum Handeln auf

+Anna Latsch

Die Stadt Frankfurt hat den Vorsitz im Aufsichtsrat der RMV. „Die Oberbürgermeisterin muss dieses Amt auch wahrnehmen“, fordert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Anna Latsch. An den letzten drei Sitzungen habe Frau Roth offensichtlich nicht teilgenommen. Jedes mal habe der stellvertretende Vorsitzende die Presse nach der Sitzung informiert. So auch bei der letzten Sitzung, als es um die Erhöhung der Fahrpreise ging. „Nun verstehe ich auch, warum die CDU-Fraktion im Römer durch einen Antrag die OB zum Handeln beim RMV auffordert. Offensichtlich wollen ihre Parteifreunde sie zum Handeln zwingen“, stellt Latsch fest.

Mit dem CDU-Grünen-Antrag, dem die SPD-Fraktion natürlich zugestimmt hat, wird der Magistrat gebeten, sich in den Gremien des RMV für einen Stopp der Fahrpreiserhöhung und Begrenzung in Höhe der Inflationsrate einzusetzen. „Leider hat die Oberbürgermeisterin dieses Anliegen wohl nicht mitbekommen, sonst wäre sie doch sicher in die Sitzung des Aufsichtsrates gegangen, um die Interessen der Frankfurterinnen und Frankfurter zu vertreten“, stellt Latsch fest.

Leider kommt der Antrag zu spät für diese Tariferhöhungsrunde. Leider werde der Antrag nichts substanziell verändern. Ändern könnte die Subventionierung der Fahrpreise etwas. Die SPD hat das in der Vergangenheit beantragt, genau wie die Einführung eines Seniorentickets, doch die Fraktionen der CDU und Grünen haben sich diesem Anliegen verschlossen, stellt Anna Latsch fest.

SPD Frankfurt am Main

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