SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 04. September 2010
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Fortgesetztes Chaos bei der Altstadtbebauung

Auch sechs Jahre nach Beginn der Debatte hat Schwarz-Grün noch keine Klarheit darüber geschaffen, was gebaut werden soll – Nun droht eine Brache in der Mitte der Stadt
Klaus Oesterling
+Klaus Oesterling

Als „fortgesetztes Chaos“ hat der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, das ständige Hin und Her bei der geplanten Altstadtbebauung bezeichnet. „In den vergangenen
Jahren hätte die frühere schwarz-grüne Mehrheit schon längst klären können und müssen, was gebaut werden soll, damit die Neubebauung unmittelbar auf den Abriss hätte folgen können“.

Stattdessen habe man Jahre verschlafen mit dem Ergebnis, dass das Technische Rathaus bereits weitgehend abgerissen sei, viele konzeptionelle oder wirtschaftliche Fragen aber noch immer nicht geklärt seien. Beinahe täglich würden neue Überlegungen durchs Dorf getrieben. Nun drohe eine Brache in der Mitte der Stadt.

Kennzeichnend sei das Verhalten von Schwarz-Grün in der Frage des Stadthauses. Während erst die beiden ersten Preisträger des Wettbewerbes mit der Überarbeitung beauftragt worden seien, sei nun nach Monaten der vierte (!) Preisträger ebenfalls in die weiteren Überlegungen einbezogen worden.
Dies kennzeichne die Unzufriedenheit von Schwarz-Grün über das eigenen Vorgehen. Es räche sich nun, das Schwarz-Grün den Wettbewerb zum Stadthaus ohne konkrete Vorgaben ausgelobt habe. Nun sollten diese nachträglich erabeitet werden, ein für einen Wettbewerb einmaliges Vorgehen. Oesterling erinnerte daran, dass das „Stadthaus“ vor Ausschreibung des Wettbewerbes nie von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden sei. Auch fehle bisher jede Angabe über die
Folgekosten.

Belustigt ist man bei der SPD über die neue Kehrtwende von Schwarz-Grün in der Frage des Abrisses des sogenannten Tisches an der Schirn. „Die Römer SPD hat jahrelang Planungsdezernent Schwarz gedrängt, mit dem Architekten Bangert Gespräche über sein Urheberrecht zu führen. Jahrelang ist nichts
geschehen“, so Oesterling. Dann habe Schwarz erklärt, der Tisch sei mit der Bebauung vereinbar, obwohl jedem Kenner der Materie klar gewesen sein müßte, dass dies nicht der Fall sei. Nun mache Schwarz-Grün erneut eine Kehrtwende und
stelle den Tisch doch zur Disposition, was zur Rekonstruktion des „Roten Hauses“ zwingend notwendig sei, solle die Lösung nicht der Lächerlichkeit verfalle. Nun müsse Schwarz erneut mit dem Architekten verhandeln. Ohne Zugeständnisse werde dieser nach Ansicht der SPD seine Zustimmung kaum geben.

„So gehen die Tage ins Land und alles dreht sich im Kreis“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend. „Dass ist das Ergebnis des chaotischen Vorgehens von Schwarz-Grün. Statt
klare Vorgeben zu machen, wurde ein Konglomerat von Gremien und Zuständigen geschaffen, die sich gegenseitig blockieren“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend.

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