SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 08. Oktober 2010
Peter Feldmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der SPD Fraktion

Frankfurt kann vom Modell des Wiesbadener Seniorenbeirats lernen.

Alle Parteien - auch die CDU - befürworten in der Landeshauptstadt die Direktwahl.

„Ein direkt gewählter Seniorenbeirat, der sich einmischt und Einfluss auf politische Entscheidungen nimmt, von denen Senioren besonders betroffen sind, ist der richtige Weg. Mit dieser Form der Beteiligung können Senioren das Alter selbst in die Hand nehmen,“ erklärt PeterFeldmann,
stellvertretende Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer, nachdem die SPD-Fraktion ihm Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „SPD hört hin“ sich am Mittwoch den 06. Oktober 2010 mit Vertreter des Wiesbadener Seniorenbeirates in der Landeshauptstadt getroffen hat. „Während der
Frankfurter Seniorenbeirat hinter verschlossenen Türen tagt und keinen systematischen Zugang zu den seniorenrelevanten Belangen hat, wird das Gremium in Wiesbaden vom Magistrat aktiv einbezogen,“ berichtet Feldmann begeistert.

Sowohl vom Aufbau als auch von der Arbeitsweise des Wiesbadener Seniorenbeirates sollte Frankfurt in Zukunft lernen. Das direkt gewählte Gremium mit 21 Mitgliedern, zu dessen Wahl sowohl Parteilisten als auch Sozialverbände, Kirchen und Gewerkschaften antreten, arbeitet jedoch in erster Linie überparteilich. Dadurch, dass die Arbeit in drei Ausschüssen organisiert werde, deckt die Beteiligung ein breites Spektrum ab, das mit Verkehr und Planung sowie Kultur weit über den meist üblichen Fokus von Sozialem und Gesundheit hinaus gehe. Die Arbeit gehe auch über eine reine Beratung der Politik hinaus, weil der Seniorenbeirat auch aktiv Einfluss nehme. Das gehe
von der Mitentscheidung über Investoren beim Bau von Altersheimen bis zur Einbeziehung in Projekte der Altersforschung an der Fachhochschule in Wiesbaden. „Bei solch positiven Erfahrungen in Wiesbaden und einer im Seniorenbeirat sehr aktiven

Seniorenunion, ist es aus der Perspektive der SPD unverständlich, warum die CDU sich in Frankfurt dieser Idee verschließt,“ wundert sich Feldmann. Auch die Öffentlichkeitsarbeit des Seniorenbeirates sei beispielhaft, da er regelmäßig Senioreneinrichtungen besuche, Begehungen organisiere, Veranstaltungen anbiete und sich an dem Projekt „Gewalt Sehen Helfen“ beteilige.

SPD Frankfurt am Main

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