SPD Frankfurt am Main

Meldung:

02. November 2010
Dr. Renate Wolter-Brandecker, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer

Auch beim Umbau des Zoos wird es zu Mehrkosten kommen

Solide Finanzplanung: Fehlanzeige!

Es geht nicht darum, den Investitionsbedarf des Zoos in den kommenden Jahren zu bestreiten, aber es könne nicht angehen, dass der Magistrat nicht in der Lage sei, den Finanzbedarf realistisch zu ermitteln. Nachdem die nun bereist mit 15,5 Millionen Euro veranschlagt werde, wurden in der Magistratsvorlage (M 227) vom 28.11.2008 sechs weitere Projekte angekündigt, von denen alleine die Neugestaltung des bisherigen Tag- und Nachthauskonzeptes im Investitionsprogramm 2010 bis 2013 mit geschätzten 21 Millionen Euro angemeldet werde. Alleine diese beiden Projekte umfassen also insgesamt eine Summe von über 36,5 Millionen Euro. Dabei sei der Finanzbedarf für die ebenfalls geplante Anlage der subarktischen Pinguine noch nicht beziffert. Die jetzige Planung zeige, dass Investitionsprogramm und konkrete Projekte weit auseinander klaffen. Mehrkosten seien so offensichtlich wieder vorprogrammiert. „Es ist nicht redlich auf die Frage nach den zukünftigen Kosten nur darauf zu verweisen, dass der Betrag im Investitionsprogramm von 2008 mit mindestens 30 Millionen Euro beziffert wird, wenn doch von vorn herein feststeht, dass dies nicht ausreihen wird“, kritisiert Wolter-Brandecker. Bevor die SPD-Fraktion im Römer über die Magistratsvorlage entscheiden könne, müsse der Magistrat noch einige offene Fragen klären.

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