SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 03. November 2010
Renate Wolter-Brandecker, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer

SPD-Fraktion im Römer kritisiert die Frankfurter Grünen im Zusammenhang mit dem Empfang der Stadt Frankfurt für den „Akademikertag“ der Burschenschaften

Empfang wurde nur durch die Haltung der Grünen möglich
+Renate Wolter-Brandecker

„Als herausragendes Beispiel für Doppelzüngigkeit“„ hat die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker, eine Erklärung der Grünen im Römer zu einem Empfang der Stadt Frankfurt zum „Akademikertag“ der deutschen Burschenschaften bezeichnet. „Dieser Empfang wurde nur durch die Frankfurter Grünen möglich gemacht“, sagte Wolter-Brandecker dazu. „Im Gegensatz zu den Sozialdemokraten, der Linkspartei und Ökolinx haben die Grünen dagegen gestimmt, den geplanten Empfang abzusagen“.

Die Grünen hätten ausreichend Gelegenheit gehabt, den geplanten Empfang über ihre Einflussmöglichkeiten in der Koalition zu verhindern. Dass der Empfang nun wegen der Haltung der Grünen dennoch stattfinde, sei unfassbar. Dem Dachverband gehörten auch Gliederungen wie die Giessener Burschenschaft Dresdensia Rugia an, die offensichtlich Kontakte zu Neonazis pflege. Da sich der Convent Deutscher Akademikerverbände nicht von derartigen Organisationen distanziere, habe er auch im Kaisersaal nichts zu suchen. Da die Grünen aus Rücksicht auf den Koalitionspartner CDU nicht zu einer Absage an den CDA bereit gewesen sei, sollten die Grünen nun entweder schweigen oder vor der Grünen-Kreisgeschäftsstelle demonstrieren, so Wolter-Brandecker. Die SPD jedenfalls werde dem geplanten Empfang, der wegen der Haltung der Grünen nun nicht mehr zu verhindern sei, jedenfalls fernbleiben.

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