SPD Frankfurt am Main

Meldung:

03. Dezember 2010
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Schwarz-Grün ohne Mehrheit im Kulturausschuss - Magistratsantrag zur Umbenennung des Museums der Weltkulturen abgelehnt

„Es hat sich gezeigt, was Schwarz-Grün in Frankfurt wirklich ist – nämlich eine Minderheitenprojekt ohne eigene Mehrheit“, kommentiert der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer Klaus Oesterling und fährt fort: „Der Magistratantrag zur Umbenennung des Museums der Weltkulturen wäre wirklich zum Schildbürgerstreit geworden, deshalb war es gut, dass die Mehrheit ihn abgelehnt hat.“

Kulturdezernent Semmelroth (CDU) hatte beantragt, das Museum der Weltkulturen in Weltkulturen Museum umzubenennen. Begründet worden sei dies damit, dass der grammatikalische Artikel „der“ problematisch und es beispielsweise in der Presse zu falschen Bezeichnungen wie „Museum für Weltkulturen“ gekommen sei. Dieser Umstand sei frustrierend und führe zu unnötigen Witzen über den Titel, zudem verschaffe der Artikel „der“ dem Namen des Museums keinerlei Vorteile, sondern gebe ihm allenfalls einen antiquierten Anstrich. „Hätten wir den 1. April, wäre dies eine gelungene Meldung gewesen. Da aber der Kulturausschuss am 2. Dezember getagt hat, konnte die SPD-Fraktion dies nur ablehnen“, so Oesterling.
Erstens ist die Umbenennung sinnlos, da das Museum für Moderne Kunst und das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt auch nicht unter ihrer Präposition leiden. Zweitens hätte eine Umbenennung darüber hinaus erhebliche Kosten verursacht, wenn man bedenke, dass alle Materialen mit dem Namensschriftzug hätten geändert werden müssen.

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