SPD Frankfurt am Main

Meldung:

08. Dezember 2010
Peter Feldmann – stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Lebensqualität von Älteren in Frankfurt als kommunalpolitische Querschnittsaufgabe ernst nehmen – SPD-Fraktion im Römer diskutiert über Gesundheit im Alter und Vorbeugung von Demenz

„Inder haben Angst vor grauen Haaren – Deutsche vor Alzheimer,“ kommentiert Dr. Johannes Pantel, Professor für Gerontopsychiatrie an der Goethe-Universität die von Kultur zu Kultur verschiedenen Befürchtungen von Senioren. Im Rahmen der Diskussionsreihe Forum Zukunft Frankfurt hat die SPD-Fraktion im Römer unter dem Titel „Nur Medikamente? Gesund und fit im Alter“ zum Nikolaus am 06.12.2010 im Presseclub sowohl älteren Menschen selbst als auch den in der Seniorenarbeit haupt- und ehrenamtlich Tätigen ein besonderes Beratungsangebot gemacht.

„Mit Dr. Mühlberg, dem Chefarzt der geriatrischen Abteilung am Städtischen Klinikum und Professor Dr. Pantel ist es uns gelungen, die beiden führenden Altersmediziner in Frankfurt zusammenzubringen,“ so der Sozialpolitiker Feldmann. Der richtige Umgang mit Medikamenten und die Vorbeugung von Demenz seien wichtige Themen für ältere Menschen, weil sie für deren Lebensqualität eine erhebliche Rolle spielen, schließlich sei fast jeder vierte Einwohner über 60 Jahre alt.
Einig seien sich Mühlberg und Pantel darin, dass man in Frankfurt keine Angst vor dem Älterwerden haben müsse, da Frankfurt nicht nur in medizinischer Hinsicht eine gute Infrastruktur habe. „Die Diskussion mit den Ärzten und den über 50 Gästen hat aber gezeigt, das die Beratungsangebote in Frankfurt an vielen Stellen unübersichtlich sind. Senioren brauchen Hilfe aus einer Hand. Deshalb muss die Politik mehr aus der Sicht der Betroffenen und weniger aus der Sicht der Institutionen handeln,“ forderte Feldmann.
Die SPD-Fraktion im Römer wird das Thema weiter verfolgen und verfolgt in der Seniorenpolitik drei zentrale Ziele:
1. Ein direkt gewählter Seniorenbeirat, der ältere Menschen als Experten für ihre Belange beteiligt und partizipative Altersplanung ermöglicht
2. Altersgerechte Sanierungen von städtischen und auch privaten Wohnungen sowie Weiterentwicklung der Altenwohnanlagen zu unterschiedlichen Formen des betreuten Wohnens
3. Mittagstischangebote in den Stadtteilen mit einem gesunden und preisgünstigen Mittagessen

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