SPD Frankfurt am Main

Meldung:

13. Dezember 2010
Marion Weil-Döpel – sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer

Die Frankfurter CDU entwickelt sich immer mehr zum Intrigantenstadl und schadet dem Frankfurter Sport – welche Rolle spielt der FSV-Aufsichtsratsvorsitzende Udo Corts?

„Die Frankfurter CDU entwickelt sich immer mehr zum Intrigantenstadl und und schadet damit den Interessen des Frankfurter Sports“. Mit diesen Worten reagierte die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Marion Weil-Döpel, auf die jüngsten Querelen um den Umbau des FSV-Stadions. „Dass jetzt selbst Petra Roth gegenüber der Presse von parteiinternen Intrigen spricht, zeigt, wie schlimm es in der CDU mittlerweile aussieht“. Was die CDU jetzt beschlossen hat, hätte man auch schon vor mehr als einem Jahr beschließen können. Von daher stelle sich jetzt die Frage, warum die Entscheidung so lange zu Lasten des Vereins verzögert worden sei. „Offensichtlich waren parteiinterne Intrigen, insbesondere zwischen Oberbürgermeisterin Petra Roth und Sportdezernent Markus Frank, die Ursache für die Entscheidungsunfähigkeit der Frankfurter CDU“, so Weil-Döpel. „Wir sind gespannt, welche neuen Erkenntnisse die von Bernd Reisig angekündigte Dokumentation dazu bringt“.

Die Römer-SPD fragt in diesem Zusammenhang auch nach der Rolle des früheren Frankfurter CDU-Vorsitzenden Udo Corts.
In seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender des FSV hätte Corts sich eigentlich öffentlich positionieren müssen. Stattdessen habe Corts die Öffentlichkeit gescheut und aus dem Hinterzimmer heraus Politik gemacht. „Es ist eigentlich nicht einzusehen, warum der Manager des FSV zurückgetreten ist, aber der für die strategischen Fragen verantwortliche Aufsichtsratsvorsitzende im Amt bleibt“, so Weil-Döpel. Was die
weitere Entwicklung angehe, fordere die SPD erneut den Magistrat auf, endlich eine Bau- und Finanzierungsvorlage für den Bau der Tribüne vorzulegen. „Die Bau- und Finanzierungsvorlage ist uns seit mehr als einem Jahr angekündigt“, so Weil-Döpel. „Ohne Bau- und Finanzierungsvorlage kann auch nicht mit dem Bau begonnen werden. Von daher hat der Streit um die Ausschreibung viel zu lange den Blick auf das eigentliche Versagen des Magistrates verdeckt. Jetzt muss der Magistrat endlich handeln“.

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