SPD Frankfurt am Main

Meldung:

20. Dezember 2010
Rita Streb-Hesse, Stadtverordnete der SPD-Fraktion im Römer

SPD-Fraktion will IGS West entlasten und absichern

Die Zukunft der neu zu errichtenden IGS West bleibt für die Römerfraktion der SPD ein zentrales Thema. „Weil Kämmerer Becker und Bürgermeisterin Ebeling sich nicht einig sind, muss die Schule nun die Zeche zahlen und noch länger als ohnehin auf ihren Neubau warten“, ärgerte sich die Bildungspolitikerin Rita Streb-Hesse. Die Außenstelle an der Käthe-Kollwitz-Schule platze aus allen Nähten und könne schon jetzt ihre Arbeit nicht so machen, wie es nötig wäre.
Mittels eines Antrags wolle die SPD-Fraktion nun alle offenen Fragen geklärt wissen, was sowohl die Kontaminierung des Neubaugeländes als auch die Eigenständigkeit der IGS West betreffe.
„Wir möchten erfahren, wann der kontaminierte Boden an der Palleskestraße beseitigt wird, die alten Gebäude abgerissen werden und was das kosten wird“, stellte Streb-Hesse klar. Zudem solle der Magistrat allen Beteiligten zügig berichten, für welche Maßnahmen die im Doppelhaushalt etatisierten 5,5 Millionen € verwendet werden, wo doch nun ein Mietmodell die angestrebte Finanzierungsform des Magistrats sei.
„Es ist für die Perspektive der IGS West elementar wichtig, dass die Eigenständigkeit Realität wird und endlich eine eigene Schulleitung die Arbeit aufnehmen kann. Es ist kein Zustand für die Schulleitung der Paul-Hindemith-Schule, zwei große Schulen parallel betreuen zu müssen“, sagte die Stadtverordnete. Schließlich sei durch den Magistrat sicherzustellen, dass die Schulgemeinde angemessen an der Planung und Realisierung des Neubaus beteiligt werde, dessen Grundzüge ja bereits im Modellraumprogramm festgeschrieben seien.

SPD Frankfurt am Main

Sitemap