SPD Frankfurt am Main

Meldung:

20. Dezember 2010
Peter Feldmann – stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

SPD-Fraktion im Römer fordert ein Wohnungsbauprogramm in Höhe von 100 Millionen Euro innerhalb von vier Jahren

„Frankfurt ist erfreulicher Weise eine Stadt mit Zuzug. Um der steigenden Nachfrage in unserer Stadt gerecht zu werden, brauchen wir mehr bezahlbare Wohnungen. Luxus allein geht an der Nachfrage vorbei“, kommentiert Feldmann die Lage auf dem Wohnungsmarkt. Die angespannte Lage verschärfe sich zunehmend, da immer mehr Wohnungen des geförderten Wohnungsbaus aus der Mietpreisbindung fallen: So hat sich die Anzahl dieser Wohnungen in den letzten fünfzehn Jahren nahezu halbiert. Die schwarz-grüne Koalition habe es versäumt, rechtzeitig durch die Auflage eines Wohnbauprogramms gegenzusteuern.

Die SPD fordere nun, ein neues Frankfurter Wohnungsbauprogramm auflegen, in dem über den Zeitraum von vier Jahren 100 Millionen Euro in den Bau preiswerter Wohnungen investiert werden. „Die Wohnungen sollen nicht nur für die Anspruchsbe-rechtigten des Sozialen Wohnungsbaus zur Verfügung stehen, sondern auch Menschen mit durchschnittlichem Einkommen sollten an dem Programm partizipieren können“ erklärt Feldmann.
Angesichts ständig steigender Mieten, kritisiere, die SPD-Fraktion im Römer den Magistrat dafür, dass er noch nicht einmal in der Lage sei, selbst die zu niedrigen vorhandenen Mittel für den geförderten Wohnungsbau auszugeben. „Die Frankfur-terinnen und Frankfurter, die Wohnungen im unteren und mittleren Preissegment dringend brauchen, gehören eben nicht zur Klientel von Schwarz-Grün und fallen deshalb hinten runter“, kommentiert Feldmann die Arbeit des Magistrats.

SPD Frankfurt am Main

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