SPD Frankfurt am Main

Meldung:

21. Dezember 2010
Hubert Schmitt: Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat 6

SPD führt Bewohner und die Deutsche Annington zusammen

Geschäftsführer gelobt gegenüber den Bewohnern Besserung

Seit Jahren klagen in ganz Frankfurt Bewohner in Siedlungen der Deutschen Annington über unhaltbare Zustände. Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 6 hatte deshalb jetzt Bewohner und Vertreter der Immobilien-Holding eingeladen, um endlich zu Lösungen zu kommen. Tatsächlich versprach der Geschäftsführer nun den Service zu verbessern und dringliche Reparaturen umgehend zu erledigen.

Frankfurt-Griesheim. Der Frust musste raus, das war deutlich zu spüren auf der Veranstaltung im Bürgerhaus Griesheim, zu der die SPD im Frankfurter Westen eingeladen hatte. Und so hagelte es massive Beschwerden über den allgemein schlechten Zustand der Häuser in Griesheim, Schwanheim und Nied. „Die Annington lässt unsere Wohnungen verkommen“, war ein oft genannter Vorwurf der Bewohner. „Wer bei Ihnen anruft, der landet nur in der Warteschleife, und erreicht man endlich mal jemand, dann ist die Reaktion gleich null!“, beschwerte sich ein Mieter und andere hieben in die gleiche Kerbe. Vielfach kamen Klagen über nicht erfolgte dringende Reparaturen: In Schwanheim heizt die Heizung im Sommer, im Winter aber nicht. Im Nieder Kirchweg wird nichts gegen Schimmel in Wohnungen getan. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

„Angesichts dieser prekären Lage bestätigt sich, dass unser Motto für die Veranstaltung genau richtig gewählt war“, findet Hubert Schmitt, Fraktionschef der SPD im Frankfurter Westen, der zusammen mit Birgit Puttendörfer von der SPD in Griesheim zu der Veranstaltung eingeladen hatte.
„Verkauft, Verlassen, Verloren“, das ist kein bisschen übertrieben.

Überraschend aber war, dass die sich bisher so uneinsichtig und unzugänglich gebende Immobilien-Holding plötzlich Besserung gelobte. Der extra aus dem Hauptsitz Bochum angereiste Geschäftsführer Klaus Freiberg sagte: „Ich muss vielen Recht geben. Wir müssen uns diesen Problemen annehmen.“ Freiberg sicherte dann den etwa 80 Anwesenden zu, dass die Kommunikation jetzt verbessert würde. Ab Anfang des kommenden Jahres werde ein neuer Dienstleister verpflichtet, damit Reparatur- und Wartungsarbeiten künftig richtig durchgeführt werden. Auch versprach er wieder verstärkt Hausmeister für die Siedlungen zu engagieren. Der Mitarbeiterstab, den Herrn Freiberg mitgebracht hatte, begann noch am selben Abend die Beschwerden der Anwesenden aufzunehmen. Doch niemand soll vergessen werden. In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter in kleinen Gruppen nach Frankfurt geschickt, um die Probleme aufzunehmen.

„Diese Versprechen sind genau das, was wir mit unserer Veranstaltung erreichen wollten“, sagen Hubert Schmitt und Birgit Puttendörfer von der SPD. „Zwar wissen wir auch, dass die Annington jetzt erst noch unter Beweis stellen muss, dass sie auch wirklich hält, was sie verspricht. Aber Herr Freiberg hat sich so weit aus dem Fenster gelehnt, jetzt muss auch etwas geschehen“. Ihnen pflichtet Sieghard Pawlick bei, Vorsitzender des Mietervereins Hoechster Wohnen, der auch an der Veranstaltung teilgenommen hat: „Es ist sehr erfreulich, dass sich Herr Freiberg so verbindlich geäußert hat und ich nehme seine Aussagen ernst“. Vor allem auch die Aussage, dass Herr Freiberg mit seinem Stab im April wieder kommen will, um Bilanz zu ziehen. „Wir sind neugierig, was bis dahin geschehen sein wird. Die SPD wird im April auf jeden Fall wieder einladen“, sagen Hubert Schmitt und Birgit Puttendörfer.

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