SPD Frankfurt am Main

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Frankfurt am Main, 29. Dezember 2010

SPD-Vize Emmerling: CDU plant Phantom-Wahlkampf

"Wenn die CDU Petra Roth als „Frontfrau“ in den Stadtverordneten-Wahlkampf schicken will, muss man zweimal hinsehen um zu erkennen, dass das nicht ironisch gemeint ist. Denn die Front der Oberbürgermeisterin verlief in den letzten Wochen zwischen der CDU-Fraktion und ihr.“ So kommentierte der stellvertretende Frankfurter SPD-Vorsitzende Eugen Emmerling die Ankündigung des Frankfurter CDU-Vorsitzenden Boris Rhein, den Stadtverordneten-Wahlkampf seiner Partei auf Petra Roth auszurichten.

Emmerling: „Die CDU will offensichtlich einen Phantomwahlkampf führen. Sie tritt bei der Kommunalwahl im März mit Petra Roth als „Frontfrau“ an, obwohl die Oberbürgermeisterin gar nicht zur Wahl steht. Das grenzt an Wählertäuschung.“ Emmerling sieht die Gründe im schwachen Bild der CDU-Fraktion im Römer, die personell und inhaltlich kaum mehr in Erscheinung trete. Dafür werde der Eindruck der Zerrissenheit immer stärker. Es sei vor allem der als Sportdezernent mehr als unglücklich agierende Markus Frank, der mit seinem Taktieren in Sachen FSV-Tribüne nicht nur der der Oberbürgermeisterin in den Rücken gefallen sei: „Wäre die bis vor kurzem hinausgezögerte Entscheidung bereits vor einem Jahr gefallen, könnte Frankfurts zweiter Bundesligaverein ganz anders planen. Frank hat mit seiner Taktiererei dem FSV und dem Frankfurter Sport geschadet. Frankfurt braucht wieder einen Sportdezernenten und keinen Spottdezernenten“, so Emmerling.

Der SPD-Vize rät dem Frankfurter CDU-Vorsitzenden Rhein zur Mäßigung bei seinen Angriffen gegen die SPD: „Im Gegensatz zur CDU ist die SPD in Frankfurt einig und für die Kommunalwahl gut aufgestellt. Die personellen Querelen in der CDU betrachten wir mit Sorge. Der ständige parteiinterne Zank schadet der Stadtpolitik und damit Frankfurt.“

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