SPD Frankfurt am Main

Meldung:

22. Januar 2011
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Taunusturm: Hochhausrahmenplan nur noch Makulatur

Planungsdezernent Schwarz wirft den eigenen Plan in den Papierkorb

„Damit wirft Planungsdezernent Schwarz seinen eigenen Hochhausrahmenplan in den Papierkorb. Jetzt ist der ganze Plan nur noch Makulatur“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf die neuen Vorstellungen von Planungsdezernent Schwarz zum Bau des Hochhauses Taunusturm an der Taunusanlage. „Was nutzt ein mit hohem finanziellem Aufwand erarbeiteter Hochhausrahmenplan, wenn der darin festgelegte Rahmen bei der erstbesten Gelegenheit über Bord geworfen wird“. In der Vergangen-heit habe Schwarz immer davon gesprochen, die Höhe des neuen Hochhauses müsse sich auf die Höhe des gegenüberliegenden Japancenters beziehen. Schwarz hatte damit die im Hochhausrahmenplan festgelegte Obergrenze von 135 m für den neuen Turm begründet. Wenn diese Obergrenze nun um 35 m auf 170 m überschritten werden solle, seien damit auch alle anderen Höhengrenzen im Hochhausrahmenplan obsolet und damit der ganze Plan.

Die SPD kritisiert in diesem Zusammenhang scharf den nach Presseberichten genannten Baubeginn noch im Januar. „Für das Projekt in der nun vorgestellten Form hat die Stadtverordnetenversammlung bisher keinerlei Baurecht geschaffen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. „Offensichtlich sollen durch den Planungsdezernenten an der Stadtverordnetenversammlung und der Öffentlichkeit vorbei Fakten geschaffen werden“. Die Römer-SPD sieht in dem Projekt überdies ein weiteres Beispiel für die vom Magistrat betriebene Konzentration auf den Luxuswohnungsbau.

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