SPD Frankfurt am Main

Meldung:

26. Januar 2011
Sylvia Weber, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Scharfe Kritik der SPD-Fraktion am Magistrat wegen des Wegzugs des Eichborn-Verlages nach Berlin

„Der Wegzug des Eichborn-Verlages nach Berlin ist ein erneutes Beispiel für die Unfähigkeit des Frankfurter Magistrates, Standortfragen kompetent abzuhandeln“, kritisierte die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Sylvia Weber.

Frankfurt verliere nach Suhrkamp den zweiten großen Verlag. „Die Bestandspflege die der Wirtschaftsdezernent als Kern seiner Tätigkeit beschreibt, fand offensichtlich nicht statt,“ stellt Weber fest. „Die Verleger äußern unverhohlen Kritik an der Stadtregierung. Sie beschreiben großes Desinteresse an der Verlagslandschaft,“ so Weber. Frankfurts Tradition als Literaturstadt mit der größten Buchmesse werde von diesem Magistrat aufs Spiel gesetzt.
Kulturdezernent Semmelroth, der die Situation als nicht Besorgnis erregend beschrieb, zeige damit eine erstaunliche Kurzsichtigkeit. Leider könne man ihm nicht raten, den Wirtschaftsdezernenten zu Rate zu ziehen, da dieser auch von anderen Frankfurter Unternehmen wegen Untätigkeit schon mehrfach in der Presse kritisiert wurde.
„Spätestens nach Suhrkamp hätte der Magistrat mit erhöhter Aufmerksamkeit sich für die Bestandspflege der Verlagsbranche einsetzen müssen. Wenn die städtische Unterstützung für erfolgreiche Projekte wie „Kaiserhofstr. 12“ ausbleibt, riskiert der Magistrat auch die Buchmesse“, so Weber zum erneuten Versagen des Magistrates.

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