SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 26. Januar 2011

Bestürzung und große Betroffenheit über den Tod von Friedrich-Franz Sackenheim

Mit Bestürzung und großer Betroffenheit hat die SPD-Fraktion im Römer die Nachricht vom Tode des langjährigen SPD-Stadtverordneten und ehrenamtlichen Stadtrates Friedrich-Franz Sackenheim aufgenommen. „FriFra Sackenheim, wie ihn seine Freunde nannten, hat jahrelang die Kulturpolitik der Stadt entscheidend mitgeprägt“, sagte dazu der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling. „In seinen vielfältigen Funktionen hat er sich immer für die Belange der Kultur in dieser Stadt eingesetzt“.

Als langjähriger Vorsitzender des kulturpolitischen Arbeitskreises der Frankfurter SPD war Sackenheim einer der Initiatoren der Idee des Museumsufers. Sein besonderes Engagement galt dem Wiederaufbau der Alten Oper und der Weiterentwicklung der Museumslandschaft. Hier hat Sackenheim vor allem den Bau des Historischen Museums und die Errichtung des Jüdischen Museums mit vorangetrieben. In gleicher Weise galt sein Interesse der bildenden Kunst, der er als Vorsitzender des Kulturvereins und Mitglied des Kuratoriums der Städelschule verbunden war.

In der Stadtverordnetenversammlung gehörte Sackenheim zu den profiliertesten Rednern, der wegen seiner Sachkenntnis, aber auch wegen seinem charmanten Auftreten, auch beim politischen Gegner hoch geschätzt war. FriFra Sackenheim gehörte der Stadtverordnetenversammlung von 1956 bis 1968 und von 1977 bis 1985 an. Von 1968 bis 1977 und von 1985 bis zu seinem Ausscheiden aus der Kommunalpolitik 1989 gehörte er als ehrenamtlicher Stadtrat dem Magistrat der Stadt Frankfurt an. Für seine Verdienste wurde Sackenheim 1992 die Ehren-bezeichnung „Stadtältester“ verliehen. Bis zuletzt nahm Sackenheim rege am gesellschaftlichen Leben der Stadt teil.

„Sein Tod reißt eine große Lücke, wir Sozialdemokraten werden „FriFra“ ein ehrendes Andenken bewahren“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende.

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