SPD Frankfurt am Main

Meldung:

11. Februar 2011
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Museum der Weltkulturen: An den Plänen für die Erweiterung des Museums für Weltkulturen festhalten

Das Museumsufer weiter stärken - Gegenargumente waren schon zum Zeitpunkt der Entscheidung bekannt

„Der jetzige Standort des Museums für Weltkulturen ist der richtige Standort. Deshalb ist es auch richtig, das Museum am jetzigen Standort zu erweitern“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf die Diskussion um den Erweiterungsbau. „Entscheidend ist, dass durch die Erweiterung am bestehenden Standort das Museumsufer in seiner Attraktivität weiter gestärkt wird“. Andere damals diskutierte Standorte wie auf dem Campus Bocken-heim, auf der Offenbacher Hafenmole, in der zweiten Reihe auf dem Degussa-Gelände oder auf dem Sudfass-Grundstück seien zu Recht verworfen worden, da sie entweder zu einer massiven Schwächung der Idee des Museumsufers geführt hätten oder aus Platzgründen nicht realisierbar gewesen seien. Aus ähnlichen Gründen habe sich die Römer-SPD auch gegen eine Verlagerung des Museums Giersch gewandt. Die SPD habe sich deshalb in der Vergangenheit massiv für eine Erweiterung des Museums am bestehenden Standort ausgesprochen. Dies sei nicht nur die Position der SPD-Fraktion gewesen, sondern auch die Forderung des SPD-Ortsvereins Sachsenhausen und seiner Ortsvereinsvorsitzenden. Das Kommunalwahlprogramm der Frankfurter SPD enthalte den eindeutigen Satz „Wir wollen den Ausbau des Museums der Weltkulturen am bisherigen Standort“. Diese Formulierung sei einstimmig beschlossen worden, Änderungsanträge habe es nicht gegeben.

Dass diese Entscheidung zu einer Beeinträchtigung des Parks führen werde, sei dabei immer bekannt gewesen. Allerdings sei ursprünglich mit einer weit größeren Beeinträchtigung zu rechnen gewesen, da stets von einem oberirdischen Erweiterungsbau die Rede gewesen sei. Die Möglichkeit, das Museum unterirdisch zu erweitern, habe sich erst im Wettbewerb ergeben. Von daher seien auch die bleibenden Beeinträchtigungen durch die Veränderungen der Planung nicht größer, sondern kleiner geworden. Die SPD habe Verständnis für diejenigen Bürger, die von Anfang an gegen die Erweiterung gewesen seien. „Die Entscheidung ist aber nach Abwägung aller Argumente aus gutem Grund so gefallen, wie sie gefallen ist. Wenn man sich aber aus gutem Grund für eine Position entschieden hat, muss man dies auch vertreten, wenn die Entscheidung dann umgesetzt wird“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend. „Die SPD-Fraktion wird deshalb in der Stadtverordnetenversammlung der Erweiterung am bestehenden Standort zustimmen, wie wir das auch immer angekündigt haben“.

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