SPD Frankfurt am Main

Meldung:

14. Februar 2011
Klaus Oesterling: Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer

Aussagen von Jochem Jourdan zu Hochhausrahmenplan machen den Plan zur Makulatur

„Mit diesen Aussagen macht Jochem Jourdan seinen eigenen Plan zur Makulatur“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf die Aussagen des Architekten Jochem Jourdan in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau zu dem von ihm selbst erarbeiteten Hochhausrahmenplan. „Beim Hochhaus Taunus-Turm neben dem Japan-Center war immer davon die Rede, dass der Turm sich in der Höhe auf das Japan-Center beziehen soll. Wenn jetzt der Turm auf einmal 35 m höher werden soll, dann brauchen wir auch keinen Hochhausrahmenplan“.
Vom zuständigen Planungsdezernenten sei immer der Eindruck erweckt worden, dass die einzelnen Höhenbegrenzungen Ausdruck sorgfältiger Überlegungen seien. Die Koalition aus CDU und Grünen habe mehr als ein Jahr lang über die einzelnen Standorte und ihre Höhenbegrenzungen intensiv gestritten. Wenn jetzt der Planungsdezernent ohnehin nur den Investorenwillen umsetzte, so brauche man auch keinen Hochhausrahmenplan. Auch dreizehn Jahre nach Verabschiedung des Hochhausrahmenplanes 1998 sei eine Reihe der dort vorgeschlagenen Standorte nicht gebaut, so zum Beispiel der Millenium-Tower, der Max der Deutschen Bank und das Metzler-Hochhaus. Stattdessen seien Projekte und Höhen genehmigt worden, die damals gar nicht im Plan enthalten gewesen seien. Das mache das ganze Verfahren fragwürdig. „Warum geben wir hohe Geldbeträge für sogenannte Fachplanungen aus und führen lange öffentliche Debatten über den Hochhausrahmenplan, wenn das Ergebnis ohnehin beliebig ist“, so die abschließende Frage des SPD-Fraktionsvorsitzenden.

SPD Frankfurt am Main

Sitemap