SPD Frankfurt am Main

Meldung:

16. Februar 2011
Brigitte Enzmann, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Es ist Zeit für eine städtische Betriebskita

Angesichts der ins Stocken geratenen Entwicklung bei Neugründungen von Betriebskindergärten laut dem Bericht B 744 hat die SPD-Fraktion den Magistrat in einem Antrag aufgefordert, den aktuellen Planungsstand für neue Betriebskitas offenzulegen. „Die Stadt Frankfurt sollte mit gutem Beispiel vorangehen und endlich auch eine städtische Betriebskita gründen, anstatt weitere Projektarbeitsgruppen einzurichten“, forderte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer.

Es sei zwar grundsätzlich richtig, das Thema in das übergeordnete Projekt „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ einzuordnen. Das könne aber kein Grund sein, das wichtige Ziel einer städi-schen Betriebskita nicht weiter zu verfolgen, wovon in dem Bericht schon keine Rede mehr ist.
„Die Stadt Frankfurt gehört zum „Bündnis für Familie“ und beschäftigt 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hat aber nicht eine einzige Betriebskita, zum Beispiel an einem großen Amt oder einem Eigenbetrieb“, kritisierte Enzmann.
Viele bei der Stadt Beschäftigten wohnten nicht im Frankfurter Stadtgebiet und kämen aus dem Umland, was eine betriebsnahe Einrichtung zur Kinderbetreuung ebenfalls für die Stadt lohnend mache, da die Beschäftigten ihre Arbeitszeit flexibler gestalten könnten.
„Der Etatantrag meiner Fraktion von 2009 wird seither nur geprüft und berichtet. Wer mit dem Thema Familie in den Kommunalwahlkampf zieht, muss schon etwas mehr liefern“, sagte die Bildungspolitikerin abschließend.

SPD Frankfurt am Main

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