SPD Frankfurt am Main

Meldung:

17. Februar 2011
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Kulturdezernat zieht Pläne zur Umbenennung des Museums der Weltkulturen kleinlaut zurück

„Die Idee, das Museum der Weltkulturen in Weltkulturen Museum umzubenennen, war von Anfang an eine Posse, die jeder Grundlage entbehrt hat“, kommentierte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dr. Renate Wolter-Brandecker den Rückzug des Kulturdezernenten Professor Felix Semmelroth (CDU) seiner Magistratsvorlage. Zu eindeutig seien nicht nur die kritischen Kommentare der Oppositionsfraktionen ausgefallen, sondern auch die der Frankfurter Presse.

Die SPD-Politikerin wies darauf hin, dass „das Kulturdezernat mit der Anbringung des neuen Namensschriftzuges, wie an der U-Bahnhaltestelle Schweizer Platz, Fakten geschaffen hat, bevor die Magistratsvorlage dem Stadtparlament überhaupt vorgelegt worden war“. Damit seien elementare parlamentarische Spielregeln verletzt worden. Es sei erstaunlich, dass der Magistrat erklärt hatte, die neue Identität und die Internationalität des Museums seien von diesem neuen Namen abhängig, der sich inhaltlich von der bestehenden und gut eingeführten Bezeichnung kaum unterscheide. „Offenbar hat inzwischen auch der Kulturdezernent erkannt, dass das Museum der Weltkulturen kein antiquierter Name ist - und das ist gut so“.
„Für die Zukunft sollte sich der Magistrat merken, dass es keine gute Außenwerbung für die Frankfurt Museumslandschaft ist, wenn er handelt, bevor das Parlament seine Vorschläge absegnen kann“, empfahl Renate Wolter-Brandecker. Die Steuerzahler müssten nun die Kosten dieses Schildbürgerstreichs tragen, die bei Einhaltung der parlamentarischen Regeln vermeidbar gewesen wären.

SPD Frankfurt am Main

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