SPD Frankfurt am Main

Meldung:

18. Februar 2011
Sylvia Weber – wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Schwarz heuchelt Einsicht beim Einkaufszentrum am Honsell-Dreieck, um eigene Fehler zu vertuschen

Er war immer für dieses Einzelhandelszentrum

„Als Falschdarstellung des eigenen Handelns“ hat die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Sylvia Weber, die Aussagen von Planungsdezernent Edwin Schwarz zur Geschichte des Einkaufszentrums am Honsell-Dreieck bezeichnet. „Der Planungsdezernent hat sich immer massiv für das Einzelhandelszentrum am Honsell-Dreieick eingesetzt“, so Weber, „und er ist den Investoren dabei immer weit entgegengekommen“. Wenn Schwarz nun sage, das Einzelhandelszentrum sei zu nahe an der Innenstadt und deshalb ein Fehler, dann sei dies der durchsichtige Versuch, kurz vor der Kommunalwahl von den eigenen Fehlern abzulenken. Die SPD-Fraktion würde es natürlich sehr begrüßen, wenn es sich um eine echte Einsicht handelte – allein uns fehlt der Glaube. Dass das Honsell-Dreieck in dem beschlossenen Einzelhandelskonzept nicht enthalten sei, sei schlicht darauf zurückzuführen, dass Schwarz vergessen habe, das Honsell-Dreieick beim Planungsverband anzumelden. Nur aus diesem Grund müsste nun die Regionalversammlung den Regionalplan möglicherweise nachträglich noch einmal ändern, so Weber. Wenn Herr Schwarz es also tatsächlich ernst meine mit dem Verzicht auf den Großhandel, dann solle er eine überarbeitete Honsell-Planung vorlegen. „Dann werden wir sehen, ob die Einsicht von Herrn Schwarz Bestand hat oder ob die CDU bei ihrer bisherigen Haltung eines massiven Ausbaus des Einzelhandels am Honsell-Dreieck bleibt.“

SPD Frankfurt am Main

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