SPD Frankfurt am Main

Meldung:

18. Februar 2011
Rita Streb-Hesse, Stadtverordnete der SPD-Fraktion im Römer:

SPD begrüßt Entscheidung zur Eigenständigkeit der IGS West und kritisiert die Ablehnung für die Spranger-Schule

Mit Verärgerung hat die SPD-Fraktion im Römer auf die Nachricht reagiert, dass die Hessische Kultusministerin Henzler die Umwandlung der Sossenheimer Eduard-Spranger-Schule in eine IGS abgelehnt habe. „Wenn sich der komplette Ortsbeirat, die gesamte Schulgemeinde und der örtliche christdemokratische Landtagsabgeordnete Gerling für die Umwandlung der Spranger-Schule ausspre-chen, ohne dass das in Wiesbaden Nachhall findet, fragt man sich schon, für wen das Kultusministerium eigentlich Schulpolitik macht“, kritisierte die Stadtverordnete der SPD, Rita Streb-Hesse. Wenigstens sei es ein guter Tag für die IGS West und vor allem für die Schulleitung der Paul-Hindemith-Schule, die unter großem Einsatz über zwei Jahre zwei Schulen geleitet hätte. Aber auch die IGS West könne den Bedarf an IGS-Plätzen jetzt schon nicht decken.

„Wenn jetzt noch zügig ein solide finanzierter Neubau für die IGS West folgt, ist zumindest eine wichtige bildungspolitische Entscheidung für den Frankfurter Westen auf dem Weg“, sagte Streb-Hesse. Der Druck der Schulgemeinde und der lokalen Politik, nicht zuletzt der SPD, habe hier doch Wirkung gezeigt.
Was nun aus der Sossenheimer Eduard-Spranger-Schule werde sei jedoch völlig offen. „Die Spranger-Schule hat als Haupt- und Realschule im schwierigen Stadtteil Sossenheim keine Chance, sich weiterzuentwickeln und attraktiver zu werden, obwohl das Kollegium vor Ort so hart dafür gearbeitet hat“, so die Bildungspolitikerin. Irgendwann sei eine Frustrationsgrenze erreicht.
„Wer einerseits wie Kultusministerin Henzler der selbstständigen Schule das Wort redet aber auf der anderen Seite eine von allen Betroffenen gefällte Entscheidung einfach ignoriert, macht sich unglaubwürdig“, sagte die Stadtverordnete. Frankfurt brauche mehr Plätze an integrierten Gesamtschulen, gerade im Frankfurter Westen, ob das die Landesregierung nun zur Kenntnis nehme oder nicht.

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