SPD Frankfurt am Main

Meldung:

02. März 2011
Dr. Renate Wolter-Brandecker, SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend:

SPD-Stadtverordnete wünscht sich Beteiligung der Europäischen Zentralbank am Bau des lange geforderten Aufzugs für die S-Bahn-Station Ostendstraße

„Die Arroganz des Magistrats gegenüber den Forderungen der Bewohnerinnen und Bewohner des Ostends sowie der zahlreichen Besucher des Bildungszentrums Ostend nach einem Aufzug für die S-Bahnstation Ostendstraße ist nicht länger hinnehmbar“, erklärte die SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend, Renate Wolter-Brandecker.

Als Bürger zweiter Klasse sehe der Magistrat offenbar die Bewohner des Ostends an, da er einen Aufzug für die S-Bahn-Station Ostendstraße nach wie vor ablehne, während er im Bankenviertel an der Taunusanlage eingebaut werde. Dies habe der Magistrat auf eine ihrer vielen Anfragen mitgeteilt. „Die Begründung, die Kosten für den Aufzug in der Ostendstraße seien zu hoch, zeigt doch, dass offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird“, sagte die SPD-Politikerin. Der Magistrat habe bei seiner Entscheidung gegen die Ostendstraße wohl ganz aus dem Blick verloren, dass im Ostend inzwischen öffentliche Einrichtungen wie die Volkshochschule, das Hochsche Konservatorium, Berufsschulen oder das Abendgymnasium ihren Sitz hätten und damit nicht barrierefrei erreichbar seien. Wolter-Brandecker forderte den Magistrat auf, mit der Europäischen Zentralbank in Verbindung zu treten und sie um finanzielle Unterstützung für den Bau des Aufzugs zu bitten.
„Die S-Bahnstation Ostendstraße wird mit der Fertigstellung der Europäischen Zentralbank auch für die vielen tausend Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der EZB und für viele Besucher der EZB aus dem In- und Ausland die erste Visitenkarte für die Bank werden“, erläuterte die SPD-Stadtverordnete. Daher müsse es sowohl im Interesse der Stadt Frankfurt als auch der Institution EZB liegen, dass die Situation erheblich verbessert wird. Die Stadtverordnete aus dem Ostend wies auch darauf hin, dass nicht nur der fehlende Aufzug ein großes Manko für die Station darstelle, vielmehr sei die gesamte S-Bahnstation „völlig heruntergekommen und wird deshalb von immer mehr Menschen gemieden“. Die Politikerin kündigte weitere Proteste der Anwohnerinnen und Anwohner an, die nicht länger bereit seien, diese unhaltbaren Zustände hinzunehmen.

SPD Frankfurt am Main

Sitemap