SPD Frankfurt am Main

Meldung:

04. März 2011
Arnold Weber – Stadtverordneter aus Schwanheim, Jan Klingelhöfer – Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer

SPD setzt sich für den Erhalt von Freizeitgärten im Schwanheimer Unterfeld ein

Mit den ersten langen Sonnentagen in diesem Jahr zieht es die Leute nach draußen. Der Frühling steht uns bevor. Wer einen eigenen Garten besitzt, wird viel Lust finden, sich um ihn zu kümmern. In Schwanheim haben einige Gärtnerinnen und Gärtner allerdings weiterhin große Sorgen um ihr Fleckchen Erde. Gartenbesitzerinnen und –Besitzer im Schwanheimer Unterfeld haben im Januar und Februar Post von der Stadt bekommen, der sie auf illegale Bauten, Einfriedungen und so weiter hinweist. Sie sollen sich vertraglich verpflichten, diese Missstände zu beseitigen, lange Fristen werden versprochen, allerdings wird auch mit Ersatzvornahme gedroht. Arnold Weber, Stadtverordneter aus Schwanheim, steht diesen Menschen bei: „Es waren seinerzeit, 2006, die Gärtnerinnen und Gärtner, die den Ortsbeirat gebeten haben, gegen die Missstände im Unterfeld aktiv zu werden. Nun wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Missstände sind Vandalismus, gewerbliche Nutzung, Lärmemissionen und Müllablagerungen. Es sind doch genau die Gärtnerinnen und Gärtner, die auch nach links und rechts schauen, die das Unterfeld ordentlich und für alle als Erholungsort erhalten.“

Jan Klingelhöfer, der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer fordert eine Denkpause. Die Gärten seien zum Teil über 120 Jahre alt, es bestehe kein unmittelbarer Handlungsbedarf für die Verwaltung. „Statt den Menschen Angst zu machen – die Stadt, so empfinden das die Leute, will ihnen ihren geliebten Garten nehmen – muss erst mal erhoben werden, welcher ökologische Wert durch die gärtnerische Nutzung entstanden ist. Dann kommt man schnell zu dem Schluss, es wird mehr sein als bloß überall hin wuchernde Brombeerhecken.“ Außerdem müssten die rechtlichen Möglichkeiten untersucht werden, wie die Gärten erhalten bleiben können, welche Satzungen geändert werden müssten und ob Ausnahmen möglich seien. „Ich will, dass die Gängelei der Gartenfreunde aufhört“, so Klingelhöfer.

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