SPD Frankfurt am Main

Meldung:

11. März 2011
Elke Sautner – Wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD: „Frankfurt braucht einen aktuellen Mietspiegel“

Wegen der Einarbeitung energetischer Komponenten in den Frankfurter Mietspiegel verzögert sich die Erstellung weiter. „Frankfurt braucht einen aktuellen Mietspiegel“, sagt die wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Elke Sautner. „Wir brauchen auch einen der energetische Standards der Wohnungen berücksichtigt, wenn dies allerdings zu zu großen Verzögerungen führt, dann eben erst in der folgenden Fortschreibung für das Jahr 2011.“ Der Mietspiegel ist ein Gutachten, das nicht nur als Richtschnur für Wohnungssuchende und für Vermieterinnen und Vermieter genutzt werden kann. Er ist das wichtigste Dokument, wenn vor Gericht über möglichen Mietwucher entschieden wird. „Daher ist die zügige Erstellung des neuen Mitspiegels dringend“, so Frau Sautner. „Zumal die Angebotsmieten, also die bei Neuvermietung verlangten Mieten, so hoch sind, dass viele Menschen sich kaum in der Lage sehen, diese zu bezahlen.“

Die Stadt solle sich, nach Ansicht der SPD-Fraktion, bei der Erstellung eines ökologischen Mietspiegels an dem Beispiel Darmstadts orientieren. Hier gibt es einen solchen Mietspiegel bereits seit 2003. „Anstatt sich in Diskussionen zu ergehen, welche energetischen Komponenten, Außendämmung, Fenster etc. wie gewichtet werden, wird in Darmstadt der Primärenergieverbrauch als Kennwert berücksichtigt“, erläutert Frau Sautner. „Dies ist auch der einzig vernünftige Weg, denn hierüber entscheidet sich der Preis für die Warmmiete erheblich.“

SPD Frankfurt am Main

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