SPD Frankfurt am Main

Meldung:

17. März 2011
Hans Busch – gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

Wechsel an der Spitze des Klinikums ist nur ein erster, längst überfälliger Schritt

Trotz zahlreicher Anfragen und Anträge der SPD-Fraktion im Römer hat Gesundheitsdezernentin Rottmann (Grüne) die Probleme am städtischen Klinikum immer wieder geleugnet. Drei Wochen vor der Kommunalwahl hat Rottmann nun die Notbremse gezogen und den Kaufmännischen Leiter, von Follenius, entlassen, ohne vorher die Zustimmung des Aufsichtsrats oder des Magistrats als Vertreter der Gesellschafterin Stadt Frankfurt einzuholen.
Der schwarz-grüne Magistrat steht damit vor einem Scherbenhaufen: Mit dem Neubau wurde nicht begonnen, die geplante „schwarze Null“ ist nicht erreicht und die Stimmung beim Personal ist schlecht.

„Der Wechsel an der Spitze des Klinikums in Höchst war längst überfällig, kann aber nur ein erster Schritt sein. Es reicht nicht, Köpfe auszutauschen, es müssen auch Konsequenzen in der Führung des Hauses gezogen werden“, fordert Hans Busch, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer.
Im Interesse der Klinik hoffe die SPD-Fraktion im Römer, dass es nun mit dem neuen kaufmännischen Geschäftsführer in Höchst bergauf gehe. Man sei jedoch verwundert, dass der Magistrat den Wechsel kommentarlos kurz vor Fasching platziere und keine Gründe für die Trennung von Ralph von Follenius nenne. „Wenn man sich in einer Umbruchsituation von einem Geschäftsführer trennt, kann die Arbeit doch nicht reibungslos funktioniert haben“, so der Gesundheitspolitiker Busch.
Mit dem neuen Geschäftsführer Thomas Steinmüller, der aus der Kämmerei komme, müsse nun Ruhe im Klinikum einkehren. „Konkret muss sich die Personalsituation verbessern. Es muss endlich aufhören, dass Ärzte und Pflegepersonal das Klinikum wegen schlechter Arbeitsbedingungen verlassen“, so Busch. Ein Wechsel an der Spitze sei aus Sicht der SPD die richtige Gelegenheit, die Probleme der vergangenen Zeit aufzuarbeiten. Mit dem Wechsel fernab der Öffentlichkeit und ohne Kommentar der Beteiligten, während in Frankfurt die Narren den Rathaus gestürmt haben, wolle der Magistrat so wenig die Aufmerksamkeit wie möglich vor der Kommunalwahl auf das Klinikum lenken und scheue eine ehrliche Auseinandersetzung.

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