SPD Frankfurt am Main

Meldung:

18. März 2011
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Bittere Bilanz: Kulturelle Bildung von Schwarz-Grün fünf Jahre lang ausgebremst

„Die in der auslaufenden Legislatur von der SPD angesto-ßenen Initiativen im Bereich kulturelle Bildung sind von der schwarz-grünen Koalition allesamt ausgebremst worden“, bilanziert die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Dr. Renate Wolter-Brandecker.

„Wir haben in Frankfurt ein breit gefächertes, wunderbares Kulturangebot, das leider nur von einer vergleichsweise kleinen, immer gleichen Gruppe von Kindern und Jugendlichen genutzt wird, die von ihren Eltern auch entsprechend gefördert werden. Hier ist kommunale Kulturpolitik gefordert, etwas zu tun, anstatt den Status Quo zu verwalten“, kritisierte Wolter-Brandecker.

Allen voran die wegweisende Kulturschultüte zur Einschulung mit Gutschein für einen Museums- und/oder Theaterbesuch und einem Kinderbuch hätte große Wirkung zeigen können. Abstimmungsergebnis: Prüfen und Berichten. Bilanz: Nichts ist passiert.
Gleiches gilt für die Kulturprojektwochen an Frankfurter Haupt- und Realschulen und einen einmal im Jahr kostenlosen Besuch einer Frankfurter Kultureinrichtung. Abstimmungsergebnis: Abgelehnt. Bilanz: Nichts ist passiert.
Auch das hervorragende Schulkünstlerprojekt, das auf Antrag der Grünen inhaltlich überarbeitet und ausgebaut werden sollte, spielt in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Der Antrag blieb unbearbeitet liegen.
„Frankfurt ist glücklicherweise in der Lage, nach wie vor viel Geld in seine Kulturlandschaft zu investieren. Ziel muss es sein, mehr Menschen daran teilhaben zu lassen und zwar ganz klar mit dem Fokus auf Kinder und Jugendliche“, stellte die Stadtverordnete klar. „Kulturelle Einrichtungen sind für alle da und müssen ihre Arbeit noch stärker in Richtung Vermittlung ausrichten. Die SPD hat sich immer dafür stark gemacht, vor allem die Bevölkerungsschichten für kulturelle Angebote zu begeistern, die dort nicht ein uns aus gehen“.
An dieser Stelle ist die Bilanz der kulturellen Vermittlungsarbeit von Schwarz-Grün ernüchternd: Es ist nicht gelungen, vor allem mehr Haupt- und Realschüler und ihre Familien in die Theater und Museen zu locken. Stattdessen kürzt Schauspielintendant Reese das Schülerkartenkontingent, ohne dass der Magistrat etwas dazu zu sagen hat. „Dieses Schweigen zeigt sehr deutlich, worauf diese Koalition ihren Fokus legt“, so Wolter-Brandecker.

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