SPD Frankfurt am Main

Meldung:

04. April 2011
Peter Feldmann - stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer

SPD fordert Deutsche Anington dazu auf, ihre Briefe an die Mieter von Sozialwohnungen zu widerrufen

Wieder einmal habe es nach Ansicht von Peter Feldmann, dem sozialpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Römer, die Deutsche Anington geschafft, ihren Ruf als unsozialer Vermieter zu bekräftigen. Hintergrund ist ein Brief an die ungefär 1000 Mieterinnen und Mieter von Sozialwohnungen der Deutschen Anington, in dem sie aufgefordert werden, entweder einer deutlichen Mieterhöhung von 81 Eurocent pro Quadratmeter zu akzeptieren oder zukünftig die Kosten für Schönheitsreparaturen selbst zu tragen. „Es ist ein deutliches Signal, wenn der Chef der ABG-Holding, Frank Junker, keine solchen Briefe verschicken lässt, sondern erklärt, dies sei rechtlich nicht einwandfrei und auch die Nassauische Heimstätte auf solche Briefe verzichtet“, so Feldmann. „Dass die Deutsche Anington ausgerechnet bei den Sozialwohnungen kräftig zulangen will, weil sie glaubt, dass das rechtlich durchgeht, verdeutlicht einmal mehr, wie wenig Gespür für die soziale Lebenslage ihrer Mieterinnen und Mieter bei der privaten Wohnungsbaugesellschaft zu finden ist. Ich fordere die Gesellschaft auf, diesen unsozialen Kurs zu korrigieren.“

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