SPD Frankfurt am Main

Meldung:

09. Mai 2011
Peter Feldmann – stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Vom Ladenhüter zur Rakete – SPD fordert aktive Werbung für das Bildungspaket

„Wenn das Bildungspaket bisher schleppend anläuft ist es Aufgabe der Kommune, es vom Ladenhüter zur Rakete zu machen“, kommentiert der Sozialpolitiker Feldmann die Berichte, dass bisher nur wenige Eltern Leistungen für ihre Kinder beantragt haben. „Das Bildungspaket muss eine echte Chance für Kinder werden, die aufgrund von Armut im Hinblick auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe benachteiligt sind“, fordert Feldmann.

Die Eltern brauchen konkrete Informationen, welche Leistungen sie für ihre Kinder bekommen können, so die Forderung der SPD. Das Sozialdezernat dürfe nicht abwarten, wie die Dinge sich entwickeln, sondern müsse auch mit unkonventionellen Werbemaßnahmen versuchen, die Angebote bekannt zu machen. Sportvereine und Musikschulen müssen aktiv für sich werben und Kinder sowie Eltern auf sich aufmerksam machen. Wichtig sei auch, dass der bürokratische Aufwand auf ein Minimum reduziert werde, um Barrieren abzubauen. Frankfurt könne sich nicht darauf ausruhen, dass der Andrang auch in anderen Kommunen nicht größer sei.
Trotz Bildungspaket müsse auch der Ausbau der Infrastruktur vor Ort weitergehen, fordert die SPD-Fraktion im Römer. „Ein warmes Mittagessen kann zwar gefördert werden, es wird aber noch lange nicht an jeder Schule angeboten“, kritisiert Feld-mann. Langfristiges Ziel der SPD bleibe es deshalb, allen Frankfurt Kindern, unabhängig von der sozialen Herkunft einen kostenlosen Zugang zu einem gesunden Mittagessen, Förderunterricht und dem ÖPNV zu gewähren. „Wir brauchen im Hinblick auf die Infrastruktur hohe Standards, um wirklich für alle Kinder in Zukunft eine gesunde Ernährung und gleichberechtigten Zugang zu Bildung zu garantieren“, erklärt Feldmann.

SPD Frankfurt am Main

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