SPD Frankfurt am Main

Meldung:

13. Mai 2011
Peter Feldmann - stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer

Düsterer Schatten über der Privatisierung

Dass die Privatisierung von öffentlichen Wohnungsbeständen eine schlechte Idee ist, sieht die SPD-Fraktion im Römer durch die Zustände bei der Deutschen Annington bestätigt. Auf Grund der reinen Renditeorientierung mussten beispielsweise Geschäftsstellen für den Mieterservice geschlossen werden. Zum Leidwesen der Mieterinnen und Mieter, müssen sie deswegen sehr lange auf die Bearbei-tung von Beschwerden über Defekte in den Wohnhäusern warten.

Heftig kritisiert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Peter Feldmann, den Umgang der Wohnungsgesellschaft mit ihren Sozialmieterinnen und –Mietern: „Diese Menschen vor die Wahl zu stellen, entweder eine saftige Mieterhöhung von 81 Cent pro Quadratmeter zu akzeptieren, oder zukünftig alle Schönheitsreparaturen selbst vornehmen zu müssen, ist glatte Erpressung.“

Ausdrücklich solidarisiert sich die SPD-Fraktion mit den Aussagen der Geschäftsführer Frank Junker (ABG-Holding) und Jens Duffner (Nassauische Heimstätte), dass große Siedlungen in kommunaler Hand besser aufgehoben seien. Feldmann: „Die Pflichtverantwortung von Wohnungsgesellschaften gehen über die der bloßen Verwaltung von Wohnungen hinaus.“

Die SPD-Fraktion ruft die Mieterinnen und Mieter von Annington-Wohnungen auf, sich an der Veranstaltung des Ortsbeirates 6 am 17. Mai 2011, ab 18:00 Uhr im Saalbau BIKUZ, in Höchst, an der auch die Geschäftsführung der Deutschen Annington anwesend sein wird, teilzunehmen.

SPD Frankfurt am Main

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