SPD Frankfurt am Main

Meldung:

31. Mai 2011
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD-Faktion bestätigt Dr. Renate Wolter-Brandecker als kulturpolitische Sprecherin

„Das kulturelle Angebot in Frankfurt ist groß, Ziel muss jedoch sein, mehr Menschen in dieser Stadt daran zu beteiligen. Das kommt bei der schwarz-grünen Koalition erheb-lich zu kurz“, erklärte Dr. Renate Wolter-Brandecker, die als kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der neuen Wahlperiode bestätigt wurde.

Renate Wolter-Brandecker ist seit 1989 Stadtverordnete, seit 2004 stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin und langjährige kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer. Die Kulturpolitikerin sieht es als Erfolg der SPD-Opposition, dass zahlreiche Ideen der SPD-Fraktion in den Koalitionsvertrag von Schwarz-Grün aufgenommen wurden. Die Liste reiche von der Finanzierung des Dialogmuseums über dringend not-wendigen Erweiterung des Jüdischen Museums, die veränderte Haltung zu Graffiti bis zur Gedenkstättenarbeit im KZ Katzbach in den Adlerwerken. Nun sei man gespannt, ob diese Projekte auch umgesetzt würden oder ob es bei Lippenbekenntnissen bleibe.
Die Förderung von Kultureinrichtungen sei aber nur die eine Seite der Medaille, noch immer fehlten innovative Ansätze, die den Zugang zu Kulturangeboten für die Breite der Bevölkerung verbessern und damit Hilmar Hoffmanns Idee der „Kultur für alle“ durchzusetzen. „Ziel sozialdemokratischer Kulturpolitik ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern, unabhängig von ihrer Herkunft, Bildung oder ihrem Einkommen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen“, betonte Wolter-Brandecker. Die SPD-Fraktion im Römer wird hierzu eigene Vorstellungen erarbeiten und vorstellen, so Wolter-Brandecker. Eine zentrale Forderung bleibe die Abschaffung der Eintrittspreise zu allen Frankfurt Kultureinrichtungen für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.
Die SPD-Fraktion werde sich auch weiterhin mit Jugendkultur, einem hochwertigen Teilhabe von Älteren am Kulturangebot der Stadt Frankfurt sowie Stadtteilkultur befassen. Man dürfe sich nicht alleine auf die zentralen Einrichtungen und die Leuchttürme der Kultur in der Stadt konzentrieren, sondern müsse lokale Initiativen stärker fördern. Räumliche Nähe und persönliche Bezüge seinen wichtige Faktoren, wenn man Zugangsbarrieren zu kultureller Teilhabe abbauen wolle, so die SPD-Kulturpolitikerin. Nach wie vor sei es auch ein großes Problem junger Kreativer, in Frankfurt geeignete und bezahlbare Räume zu finden, hier sei dringender Handlungsbedarf, um sie in Frankfurt zu halten.

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