SPD Frankfurt am Main

Meldung:

01. Juni 2011
Eugen Emmerling – Stadtverordneter aus dem Nordend:

Schon 1700 Unterschriften für Erhaltung des Freitagsmarktes auf dem Friedberger Platz

Über 1700 Unterschriften hat die Bürgerinitiative „Ja zum Freitagsmarkt auf dem Friedberger Platz – Nein zu Lärm- und Schmutz-Exzessen bei der Party nach 20 Uhr“ bereits gesammelt. Einer der Mitinitiatoren der überparteilichen Initiative, der SPD-Stadtverordnete Eugen Emmerling, hat in einem Schreiben Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth gebeten, sich persönlich ein Bild von den Auswirkungen der Verlegung des Marktes von Freitag auf Mittwoch zu machen und anschließend Ortsbeiräte, Anwohner, Marktbesucher und Marktbeschicker zu einem „Runden Tisch“ einzuladen. Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs gehö-ren neben Emmerling auch Stadtteilpolitiker verschiedener Parteien wie Dr. Rüdiger Koch, Rainer Krug, Gudrun Korte und Gerhard Brandt. Nach Abschluss der Unterschriftensammlung wollen die Initiatoren die Listen der Oberbürgermeisterin persönlich übergeben.
Im Brief an die Oberbürgermeisterin argumentiert Eugen Emmerling: „Seit seinem Start vor sechs Jahren hat sich der Wochenmarkt auf dem Friedberger Platz entgegen allen Befürchtungen zum wohl bestfrequentierten Frankfurter Stadtteilmarkt entwickelt. Der Freitagsmarkt auf dem Friedberger Platz ist ein echtes Stück Frankfurt geworden. Die Lebensqualität für die Bürger des Nordends ist durch den Markt deutlich gestiegen. Die Anwohner und Besucher aus dem Stadtteil identifizieren sich mit „ihrem“ Markt.“ Die Initiative bittet Petra Roth, sich von der zu befürchtenden Zerschlagung des Marktes durch die voreilige Verlegung von Freitag auf Mittwoch persönlich zu überzeugen.
Denn die Bürgerinitiative sieht beim Geschehen auf dem Friedberger Platz zwei völlig voneinander getrennte Ereignisse:
Einerseits den Markt von 10 bis 20 Uhr, der am Freitag vor dem Wochenende nicht nur eine wichtige Versorgungsfunktion für die Bürgerinnen und Bürger des Nordends mit naturnahen Lebensmitteln hat. Der Markt zum Ende der Arbeitswoche ist inzwischen darüber hinaus auch ein wichtiger Treffpunkt von Nordendlern aller Alters- und Gesellschaftsschichten geworden.
Andererseits die nächtliche Party nach Beendigung des Marktes ab 20 Uhr, zu der die Teilnehmer sich in Supermärkten und Läden mit Getränken und Nahrungsmitteln unabhängig vom Markt versorgen
Eine Verlegung des Freitagsmarktes auf Mittwoch würde dessen Versorgungsfunktion für die Wochenend-Einkäufe beenden. Die Konkurrenz zum nahen Mittwochsmarkt auf der Berger Straße würde für etliche Marktbeschicker zudem erhebliche wirtschaftliche Einschnitte und teilweise nicht lösbare organisatorische Konflikte bedeuten. Andererseits würde eine solche Verlegung die vom Markt unabhängige Party am Freitag nicht beenden.
Die Bürgerinitiative fordert deshalb statt Hauruck-Methoden endlich einen Runden Tisch unter Beteiligung des Ortsbeirates, Vertretern der Anwohner und der Marktbeschicker. Dabei müssen nach ihrer Vorstellung die konkreten Vorschläge der Ortsbeiratsfraktionen für eine stärkere Kontrolle und frühere Beendigung der vom Freitagsmarkt unabhängigen After-Work-Party endlich ernsthaft aufgegriffen und geprüft werden.

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