SPD Frankfurt am Main

Meldung:

06. Juni 2011
Peter Feldmann – stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

SPD fragt nach den Ergebnissen und den politischen Konsequenzen aus der Aktionswoche Älter werden

„Die Aktionswoche Älter werden in Frankfurt kann nur dann ein Erfolg werden, wenn die Dezernentin die Ergebnisse öffentlich präsentiert und daraus auch politische Konsequenzen ableitet“, fordert Peter Feldmann, Sozialpolitiker und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer.

Es ist richtig, dass Frankfurt Bürgeranhörungen mit Älteren macht und sie einlädt, ihre Stadt mit zu gestalten, fraglich sei nur, welche Konsequenzen das habe, so Feldmann. Es sei Aufgabe der Stadt, einen Dialog mit den älteren Frankfurterinnen und Frankfurtern zu organisieren und ihre Anliegen politisch aufzugreifen. „Es bleibt wieder einmal zu befürchten, dass die Aktionswoche eine öffentlichkeitswirksame Werbeveranstaltung für den Magistrat bleibt, davon aber keine politischen Impulse ausgehen“, kritisiert Feldmann. Die schwarz-grüne Koalition spreche zwar über pro-aktive Seniorenpolitik, dies dürfe aber kein Lippenbekenntnis bleiben.
Da jeder vierte Mensch in Frankfurt über 60 Jahre alt sei, gehöre die Lebensqualität älterer Menschen zu den zentralen kommunalen Herausforderungen, die viele Politikbereiche betreffen. Die Stadt Frankfurt müsse sicherstellen, dass auch im Alter der Zugang zu Mobilität, kulturellen Einrichtungen sowie Freizeitangeboten im Sinne von sozialer Teilhabe offen stehe.
Da es dem Leitbild sozialdemokratischer Politik in Frankfurt entspreche, die Betroffenen zu Beteiligten zu machen, sei es der richtige Weg, die Seniorinnen und Senioren in die Planung mit einzubeziehen, da sie am besten wissen, was ihre Generation braucht. „Nach der Pleite in Sachen Bürgerbeteiligung in Bockenheim, ist nun der Magistrat am Zug, zu zeigen, wie man besser mit den Anliegen der Menschen in Frankfurt umgehen kann“, so Feldmann.

SPD Frankfurt am Main

Sitemap