SPD Frankfurt am Main

Meldung:

05. September 2017
Kristina Luxen – Bildungspolitikerin der SPD-Fraktion im Römer:

Die SPD-Fraktion im Römer begrüßt die Ankündigung der Hessischen Landesregierung, zusätzliche Mittel für Schulsozialarbeit bereitzustellen und hofft so auf eine Entlastung in Frankfurt.

„Die Schulsozialarbeit ist eine wichtige und notwendige Ergänzung zum regulären Lehrbetrieb einer Schule. Besonders in ganztägig arbeitenden Schulen sind Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unersetzlich“, sagt Kristina Luxen, Bildungspolitikerin der SPD-Fraktion im Römer. Neben der Beratungsfunktion für Eltern, Kinder und Lehrkräfte könnten im Rahmen einer gut ausgestatteten Schulsozialarbeit auch im Mittagsbereich zusätzliche Angebote geschaffen werden.
„In den vergangenen Jahren wurden in Frankfurt die Mittel für Schulsozialarbeit gekürzt oder ganz gestrichen, weshalb die Bildungsdezernentin nach dem Regierungswechsel in Frankfurt, 2 Millionen Euro für die Schulsozialarbeit in den Haushalt 2017 eingestellt hatte“, so Luxen weiter. Besonders in einer Stadt wie Frankfurt, deren Grundschulen ganztägig arbeiten und eine sehr heterogene Schülerschaft aufweisen, sei Schulsozialarbeit ein integraler Bestandteil eines inklusiven Schulsystems. „Das Land hat uns hier lange alleine gelassen.“
Die Ankündigung, 700 zusätzliche Stellen in der Schulsozialarbeit zu schaffen, ließe nun allerdings darauf hoffen, dass die Schulsozialarbeit in Frankfurt weiter gestärkt werden wird ohne dass die Stadt mit zusätzlichen Ausgaben belastet werde. Vergangene Woche hatte die hessische Landesregierung bereits die neue Beitragsfreiheit in den hessischen KITA`s verkündet. „Ich freue mich sehr, dass die schwarz-grüne Landesregierung nun eine sozialdemokratische Forderung umsetzt, aber dadurch, dass die Landesregierung die Beitragsfreiheit in den KITA`s über den Kommunalen Finanzausgleich finanzieren will, werden letztlich die Kommunen die Kosten dafür tragen. So auch Frankfurt“, gibt die Sozialdemokratin zu bedenken.
Umso mehr hofft sie, dass viele der 700 Stellen in der Schulsozialarbeit in Frankfurt besetzt werden können: „Durch unser Ganztagsangebot in den Grundschulen und die Vielzahl von Kindern sind unsere Lehrkräfte bei vergleichsweise geringer Bezahlung schon sehr stark gefordert. Wir freuen uns, wenn ihre Arbeit durch die Schulsozialarbeit ergänzt und auch entlastet werden kann“, sagt Luxen abschließend.

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