SPD Frankfurt am Main

Meldung:

Frankfurt am Main , 10. November 2017
Holger Tschierschke – Stadtverordneter der SPD-Fraktion im Römer

Weyland schießt über das Ziel hinaus

Mit Kopfschütteln und Verwunderung nimmt Holger Tschierschke, Stadtverordneter der SPD-Fraktion, den unüberlegten Vorstoß von Bernadette Weyland zum Verkauf des städtischen Stadions zur Kenntnis. „Wie man darauf kommen kann, unser Waldstadion zu verkaufen, um Gelder für die Vereine im Breitensport zu mobilisieren, ist mir völlig unverständlich“, so Tschierschke empört.

„Frau Weyland scheint mit Aufgabe ihrer Position im Finanzministerium auch jeglichen finanzpolitischen Sachverstand verloren zu haben. Der Stadionneubau ist noch lange nicht abbezahlt und selbst die in Rede stehende Verkaufssumme würde nicht ausreichen, um auch nur die Kredite abzulösen.“ Für die Vereine, so Tschierschke, würde daher kein Cent übrig bleiben. Im Gegenteil: Der Sportetat der Stadt würde erheblich gemindert.

„Im Gegensatz zu Kämmerer und Ex-Oberbürgermeisterkandidat Uwe Becker, der sich redlich bemüht, trotz sinkender Einnahmen der Stadt ehrenamtliches Engagement im Sport und anderswo nicht kaputtzusparen, zielt Frau Weyland nur auf kurzfristige populistische Effekte. Es ist durchschaubar, dass sie sich mit dem Versprechen zusätzlicher Mittel beliebt machen will, ohne darüber nachzudenken, welche schlimmen Folgen dies langfristig für unsere Sportlandschaft hätte“, kritisiert Tschierschke die unseriösen Vorschläge der CDU-Politikerin.

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