Ausschwitz bleibt ewiges Mahnmal!

Am 27. Januar 1945 wurde mit Auschwitz das größte Konzentrationslager der Nationalsozialisten durch sowjetische Truppen befreit.

Dazu Mike Josef, Vorsitzender der SPD Frankfurt: „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten trauern um die Millionen ermordeter Menschen. Wir stellen uns der Verantwortung, die sich aus der Geschichte ergibt. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben bis zuletzt die Machtergreifung der Nationalsozialisten versucht zu verhindern. Viele haben dafür mit dem Leben bezahlt. Dennoch konnte das in deutschem Namen und unter deutscher Führung organisierte und durchgeführte Menschheitsverbrechen des Holocaust nicht verhindert werden. Auschwitz steht wie kein anderes Vernichtungslager für dieses in der Menschheitsgeschichte einmalige Verbrechen.“ Zugleich erinnert Josef daran, dass neben dem systematischen, millionenfachen Mord an Menschen jüdischer Konfession, Homosexuelle, Sozialdemokraten, Kommunisten, Sinti und Roma, Behinderte und viele weitere vom politischen und rassistischen Wahn der Nationalsozialisten betroffene Menschen ermordet wurden.

Josef: „Niemand der Nachgeborenen trägt persönliche Schuld an diesem systematischen Mord an den europäischen Juden. Wir alle haben jedoch eine kollektive Verantwortung, die zum angemessenen Umgang mit dieser menschengemachten Katastrophe mahnt.“

„Ein Land“, so Josef, „definiert sich immer auch über seine Geschichte. Zu unserer Geschichte gehört das millionenfache Leid, das Deutschland über die Welt gebracht hat untrennbar dazu. Darum geht es neben der Erinnerung auch darum, die richtigen Schlüsse zu ziehen, das Vergangene nicht zu verdrängen. Jeden Tag müssen jüdische Schulen bewacht werden, jeden Tag erhalten Menschen Hass- und Schmähbriefe, werden an Leib und Leben bedroht, weil sie jüdischen Glaubens sind. Das ist eine Schande für unser Land! Die Solidarität meiner Partei gehört den bedrohten Menschen.“ so Josef.